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Mit VSV Fanclub unterwegs

Täuschte Busfahrer einen Raub­überfall vor?

Villach / Innsbruck – Zu Beginn diesen Jahres gab es einen vermeintlichen Raubüberfall auf den Busfahrer eines VSV-Fanclubs am Tivoli-Parkplatz in Innsbruck. Wie sich nun herausstellte, soll es sich dabei um einen vorgetäuschten Überfall handeln. Wertgegenstände der Fans soll der Busfahrer selbst gestohlen haben. 

 1 Minuten Lesezeit (160 Wörter) | Änderung am 24.04.2019 - 15.38 Uhr

Am 22. Februar diesen Jahres chauffierte ein 49-jähriger Busfahrer den VSV-Fanclub in Zuger der EBEL-Meisterschaften zu einem Spiel in Innsbruck. Laut Aussagen des 49-Jährigen wurde er am Abend von zwei unbekannten Männern auf der Bus Toilette eingesperrt. Außerdem schlugen sie ihm mit einem Gegenstand auf dem Hinterkopf. Die Täter durchsuchten anschließend das Gepäck, das die Fahrgäste im Bus zurück gelassen hatten und stahlen Wertgegenstände wie Handys, Geld und Ausweise der Passagiere.

Widersprüchliche Aussagen

Nun deuten mehrere Indizien darauf hin, dass der Busfahrer den Raubüberfall nur vortäuschte und die Wertgegenstände der Fahrgäste eigenhändig stahl. Zum einen machte der 49-Jährige bei seiner Vernehmung teilweise widersprüchliche Aussagen und verweigerte die Aussage letzten Endes völlig. Außerdem schien keiner der Zeugen etwas von dem Vorfall bemerkt zu haben. Der 49-jährige Busfahrer wird nun wegen Verdacht auf Vortäuschung des Überfalls bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.

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