Zum Thema:

20.06.2019 - 10:40Intendant Scholz wechselt vorzeitig in die Schweiz20.06.2019 - 07:53FPÖ-Darmann: Das verdeckte Sparen bei Heiz­kosten­zuschüssen geht weiter15.06.2019 - 11:09Mehr Geld: Drei-Jahres-Verträge für zwei Kulturvereine15.06.2019 - 10:35Kultur­förderung: neuebühnevillach soll jährlich 150.000 Euro erhalten
Politik - Kärnten
Das Europa-Büro in der Bildungsdirektion für Kärnten.
Das Europa-Büro in der Bildungsdirektion für Kärnten. © Bildungsdirektion für Kärnten

Bei der EU-Förderung:

Kärnten ist wiederholt Erasmus+ „Bildungs-Millionär“

Kärnten – Ein erklärtes Bildungsziel des Landes Kärnten und der Bildungsdirektion für Kärnten lautet, Schülerinnen und Schüler für eine Welt der Internationalität und wirtschaftlichen Verflechtung vorzubereiten, hieß es in einer gestrigen Presseaussendung. In Zusammenarbeit mit der „Nationalagentur Erasmus+ Bildung“ werden Auslandspraktika besonders gefördert.

 2 Minuten Lesezeit (328 Wörter) | Änderung am 25.05.2019 - 14.30 Uhr

Schülerinnen und Schüler werden zu internationalen „European Citizen“ ausgebildet und mit hoher Sprachkompetenz und interkulturellen Qualifikationen ausgestattet, die in Zeiten der Globalisierung immer wichtiger werden.

Berufserfahrung im Ausland

In der neu genehmigten Antragsrunde von Mai 2019 im Bereich von Erasmus+ und Berufsbildung(Mobilität) werden für Kärnten Fördermittel für 19 Projekte in der Höhe von rund 1,6 Millionen Euro bewilligt. Rund 500 Schüler/innen und Lehrpersonen haben dadurch die Möglichkeit, Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln und werden dafür jährlich in einer Ehrung vor den Vorhang geholt. Im Spitzenfeld der Projektschulen liegen die Höheren Bundeslehranstalten für wirtschaftliche Berufe (HLW) und Tourismusschulen sowie die Höheren Technischen Bundeslehranstalten (HTL). Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Schulqualitätsmanagerin Renate Kanovsky-Wintermann sowie Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser freuen sich über die bisher höchste EU-Förderung für berufsbildende Schulen in Kärnten.

Auch Lehrpersonal soll Erfahrungen in anderen Ländern sammeln

Insgesamt rund 1,5 Millionen Euro werden für Kärntner Auslandsschulpraktika von der EU zur Verfügung gestellt. Das Geld wird dazu verwendet, dass die Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien ihr Pflichtpraktikum im europäischen Ausland durchführen können. Die beliebtesten Zieldestinationen sind England, Italien, Deutschland, Spanien und Frankreich. In einigen Projekten gibt es auch für Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, pädagogische Erfahrungen im Ausland zu sammeln und diese nachhaltig in unsere Klassenzimmer zu bringen.

Kärnten als Spitzenreiter

Die Qualitätssicherung der Auslandsaufenthalte wird durch die Anwendung europäischer Qualitätssicherungssyteme  wie  z.B.  ECVET  ermöglicht.  Für  Bildungsdirektor  Robert  Klinglmair  sind Mehrsprachigkeit und Interkulturalität wesentliche Faktoren für die Integration von Jugendlichen in eine offene Gesellschaft und eine globalisierte Arbeitswelt. „Daher werden seit mehreren Jahren in Kärnten Auslandspraktika mit großer Unterstützung der Bildungsdirektion für Kärnten und der Nationalagentur Erasmus+ Bildung besonders gefördert, wodurch Kärnten wieder zu den Spitzenreitern im bundesweiten Vergleich zählt“, betont der Bildungsdirektor.

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema:Direkt zum Beitrag auf 5min-Villach (9 Reaktionen) Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (7 Reaktionen)
Kommentare laden
ANZEIGE