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Politik - Klagenfurt
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Dringendes Nachschärfen des Kontrollsystems:

Kinderschänder als Kinder­betreuer angestellt

Klagenfurt – Anfang der Woche wurden zwei Kinderbetreuer wegen Kinderpornografie und Missbrauch verurteilt. Das Schlimme: Beide Täter sollen bei der Stadt Klagenfurt im Nahbereich von Kindern angestellt und sind scheinbar durch das Kontrollsystem geschlüpft worden sein. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in städtischer Obhut befinden, muss oberstes Interesse sein, sagt Vizebürgermeister Wolfgang Germ dazu in einer heutigen Presseaussendung.

 1 Minuten Lesezeit (191 Wörter) | Änderung am 29.05.2019 - 12.58 Uhr

Wie kürzlich bekannt wurde, sind zwei Kinderbetreuer, die bei der Stadt Klagenfurt angestellt waren, am Montag, dem 27. Mai, am Landesgericht Klagenfurt zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Einer von ihnen war im Besitz von Kinderpornos, der andere missbrauchte insgesamt drei Buben. „Die Eltern bringen ihr Vertrauen entgegen und müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder keiner potentiellen Gefahr ausgesetzt werden, nur weil halbherzige Kontrolle erfolgt“, so Germ. Der Vizebürgermeister fordert daher:  „In sensiblen Bereichen wie Kinderbetreuung und Sozialeinrichtungen sollen keine Leasingmitarbeiter eingestellt werden“. Kontrolle wäre so besser möglich und der Magistrat könne den einwandfreien Leumund der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherstellen.

Kontrollsystem verschärfen

„Es muss sichergestellt werden, dass so etwas nie wieder vorkommen kann. Das interne Kontrollsystem muss aufgrund der Vorfälle sofort nachgeschärft werden“, appelliert Germ. Bildungs- und Personalreferent sind jetzt in ihrer Verantwortung gefordert und die Bürgermeisterin muss im Personalbereich für Ordnung sorgen. Es sollte angedacht werden eine Meldepflicht gegenüber dem Dienstgeber einzuführen und eine vollständige Abfrage des Strafregisters muss periodisch durchgeführt werden.

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