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Organisator Thomas Semmler möchte das Treffen nächstes Jahr nicht mehr veranstalten.
Organisator Thomas Semmler möchte das Treffen nächstes Jahr nicht mehr veranstalten. © 5min

Nach nur einer Veranstaltung:

Neuer Organisator des GTI-Treffens wirft das Handtuch

Reifnitz – Das 38. Wörtherseetreffen in Reifnitz ist wie berichtet erfolgreich über die Bühne gegangen. Erstmals hat die Kärntner Veranstaltungsfirma Semtainment diese Veranstaltung zu Teilen mitorganisiert. Nun gab es Unstimmigkeiten mit dem Bürgermeister von Maria Wörth Markus Perdacher.

 2 Minuten Lesezeit (315 Wörter) | Änderung am 03.06.2019 - 19.44 Uhr

Die Kärntner Veranstaltungsfirma Semtainment hat, nach eigenen Angaben, innerhalb von nur vier Monaten nach Auftragsvergabe viele Punkte abarbeiten können. Es gab erstmals ein neues Sicherheitskonzept (Firma Gutsche) und ein top funktionierendes Verkehrsleitsystem der Firma BFS Securitysolutions GmbH. Das Ticketing lief heuer nach 37 Jahren erstmals über ein internationales transparentes Ticketsystem.  Alle angekündigten Programmpunkte wie die neue „Lasershow“, der „Food Street Market“, die „Family Area“ oder der „Beachclub“ konnten positiv in die Realität umgesetzt werden. Die „Parkflächen – Wiesen“ waren aufgrund des enormen Starkregens die ersten beiden Tage leider in keinem guten Zustand, diese Mängel konnten aber schnell behoben werden.

Gesittetes GTI-Treffen

Die Polizei meldet kein einziges (!) Strafdelikt, die Veranstaltung lief sehr gesittet und ruhig über die Bühne. Über 100.000 Besucher konnten an vier Tagen gezählt werden. „Alle Bereiche, die wir beeinflussen konnten, wurden zufriedenstellend abgearbeitet“, so Organisator Thomas Semmler. Im nächsten Jahr wird die Agentur allerdings nicht mehr für eine Umsetzung zur Verfügung stehen. „Nachdem Teile auch seitens der Gemeinde organisiert werden, sind uns leider in div. Bereichen qualitativ die Hände gebunden. Und dies fällt dann aber auch auf uns als Agentur zurück“, erklärt Semmler.

Aus für Gummi-Platz?

„Ich persönlich finde einen Gummi-Platz und ein Go Go Zelt nicht mehr zeitgemäß, die Veranstaltung ist gewachsen und reifer geworden. So könnte man auf diesen Plätzen neue weitere Parkflächen für Autos schaffen, denn diese sollten meiner Meinung nach im Vordergrund stehen“, erklärt Semmler seine Entscheidung. „Auch wäre es für mich logisch, die Teilnahme nur auf Konzernmarken zu beschränken. Nachdem diese Bereiche aber der Gemeinde zugeordnet sind, liegt die Entscheidung beim Veranstalter der Gemeinde. Ich wünsche dieser Leuchtturmveranstaltung noch viele tolle Jahre und viel Erfolg!“

Den Bürgermeister von Maria Wörth Markus Perdacher konnten wir für eine Stellungnahme bisher noch nicht erreichen.

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