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Politik - Kärnten
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"Kein Aushungern des Bundesheers"

Kaiser fordert budgetäre Vor­kehrungen für Kata­strophen­schutz

Kärnten & St. Pölten – Die drastischen Einschätzungen des neuen Verteidigungsministers der Expertenregierung Thomas Starlinger in Bezug auf die budgetären Situation des heimischen Bundesheers beim Tag der Miliz heute, Sonntag, in St. Pölten lassen bei Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser die Alarmglocken schrillen. Kaiser betont: „Die Aufgaben des österreichischen Bundesheeres sind für die Bevölkerung von existentieller Bedeutung. Es darf kein Aushungern des „Retters in der Not“ geben.“

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„Wir alle wissen, wie sehr wir die Hilfe des Bundesheeres und der Miliz im Katastrophenfall brauchen“, ruft Kaiser, aktuell auch Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, die schrecklichen Bilder nach Umweltkatastrophen in ganz Österreich in Erinnerung. „In Kärnten haben wir nach wie vor mit den Auswirkungen der Sturmtiefs Yves und Vaia zu kämpfen. Ohne der raschen und unbürokratischen Hilfe des Bundesheers vor Ort hätten die Menschen, die ohnehin zu einem großen Teil ihr Hab und Gut verloren haben, noch länger gebraucht, um wieder in einen halbwegs geregelten Tagesablauf zurückzufinden.“

Kaiser fordert budgetäre Vorkehrungen

Die finanzielle Sicherheit zur Aufrechterhaltung des Katastrophenschutzes ist daher für Kaiser das Um und Auf der Republik Österreich. „Es darf kein Aushungern des ‚Retters in der Not‘ geben. Ich fordere daher zu raschem Handeln auf. Die Soldatinnen und Soldaten sowie die Miliz brauchen eine funktionierende Ausrüstung, um den Menschen im Land Schutz zu bieten. Zudem war das Bundesheer immer und soll auch immer ein wichtiger und verlässlicher Arbeitgeber zum Schutze von uns allem sein und bleiben“, so Kaiser, der nochmals den Appell an die Expertenregierung richtet, sich der Notwendigkeit des raschen Handelns, was die finanzielle Unterstützung des Bundesheers betrifft, bewusst zu werden.

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