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Wirtschaft - Villach
Wolfgang Ranninger, Projektleiter der APG und Gernot Kowatsch, Projektleiter der KNG.
Wolfgang Ranninger, Projektleiter der APG und Gernot Kowatsch, Projektleiter der KNG. © 5min.at

"Wir sind mit den Arbeiten genau im Bauplan"

2021 geht das neue Umspann­werk in Betrieb

Fürnitz – Die Bauarbeiten für die 220/110-kV-Netzabstützung Villach sind derzeit voll im Gange. Ziel ist die Sicherstellung der Stromversorgung für den Großraum Villach in den nächsten Jahrzehnten. Beim heutigen Pressegespräch, am Dienstag, den 18. Juni 2019, wurden die neuesten Fortschritte des gemeinsamen Großvorhabens von der Austrian Power Grid (APG) und der Kärnten Netz GmbH (KNG) vorgestellt. Auch 5 Minuten war für euch vor Ort. 

 3 Minuten Lesezeit (395 Wörter) | Änderung am 18.06.2019 - 10.35 Uhr

Südlich von Fürnitz laufen derzeit die Bauarbeiten für das 220/110-kV-Umspannwerk der Austrian Power Grid (APG) und der KNG-Kärnten Netz GmbH (KNG) auf Hochtouren. Dieses Umspannwerk wird ab 2021 das Netz der APG mit dem Netz der KNG verbinden. Mit der Inbetriebnahme der Netzabstützung Anfang des Jahres 2021 kann die Stromversorgung des Großraumes Villach für die nächsten Jahrezehnte sichergestellt werden. Aktuell wird der Großraum Villach noch über die beiden Umspannwerke Rottau im Mölltal und Obersielach bei Völkermarkt mit Strom versorgt.

2014 wurde mit dem Bau der 110-kV-Leitung begonnen

Die KNG befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit dem Projekt. Nach eingehenden Vorbereitungen und umfassenden Genehmigungsverfahren wurde 2014 mit dem Bau der 110-kV-Leitung begonnen. Zwischenzeitlich mussten die Arbeiten unterbrochen werden, bevor die Bauarbeiten 2018 fortgesetzt werden konnten. Die Leitung ist praktisch fertiggestellt, es fehlt nur noch die Einbindung in das neue Umspannwerk. „Wir errichten die 110-kV-Schaltanlage. Derzeit setzen wir die Steher für die Hochspannungsgeräte und Blitzschutzeinrichtungen“, so Projektleiter Gernot Kowatsch von der KNG.

APG investiert rund 30 Millionen Euro

Mit den Bauarbeiten an den Anlagenteilen der APG wurde im März 2019 gestartet. Derzeit sind etwa 40 Fachkräfte auf der Großbaustelle beschäftigt. Die APG investiert rund 30 Millionen Euro für die 110-kV-Anlagenteile des Umspannwerkes und für die Errichtung der Leitung nach Landskron sowie die erforderliche Einbindung der bestehenden Leitungen. „Wir sind mit den Bauarbeiten genau im Bauplan“, betont Wolfgang Ranninger, Projektleiter der APG. „Derzeit arbeiten wir an den baulichen Einrichtungen für die Schaltanlage und das Betriebsgebäude sowie an den Stahlbauteilen der 220-kV-Schaltanlage.“ Die nächsten Baumaßnahmen beginnen im Herbst. Des Weiteren werden im April 2020 zwei Großtransformatoren angeliefert und im März 2021 wird das neue Umspannwerk planmäßig in Betrieb gehen.

Ranniger und Kowatsch zufrieden mit Zusammenarbeit

Sehr zufrieden sind die beiden Projektleiter Ranninger (APG) und Kowatsch (KNG) mit der Zusammenarbeit im Sinne der Versorgungssicherheit für die Kärntner Bevölkerung: „Wir haben uns von Anfang an sehr gut koordiniert und realisieren das Projekt nun gemeinsam, wobei jeder für seinen Teil verantwortlich ist und wir uns laufend abstimmen.“ Der Standort ist außerdem von Wald umschlossen. Damit größtmöglicher Anrainerschutz besteht.

APG und KNG sorgen für reibungslosen Ablauf:

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