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Unerwartete Wendung zum Vorfall in Treffen

Messer­angriff frei erfunden: Opfer verletzte sich selbst

Trefen – Gestern berichteten wir über einen Messerangriff in der Gemeinde Treffen. Eine 42-jährige Frau erlitt durch zwei unbekannte Täter Verletzungen am Bauch. Eine Alarmfahndung nach den beiden Tätern wurde veranlasst. Medienberichten zufolge soll sich die Frau diese Geschichte jedoch nur ausgedacht haben. Die Verletzungen fügte sie sich selbst zu. 

 1 Minuten Lesezeit (153 Wörter) | Änderung am 18.06.2019 - 19.31 Uhr

Nach der vermeintlichen Messerattacke am Montag Vormittag in Treffen, wurde eine Alarmfahndung nach den unbekannten Tätern eingeleitet. Daran beteiligt waren Polizeihubschrauber, Diensthundeführer, zahlreiche Beamte der umliegenden Inspektionen und ein Team der EKO Cobra. Auch nach mehrere Stunden im Einsatz war weit und breit immer noch kein Zeichen der Täter zu finden. Der Grund: Anscheinend hatte die Frau die Messerattacke frei erfunden.

Frau verletzte sich selbst

Medienberichten zufolge hat sich nach umfangreichen Ermittlungen herausgestellt, dass die Angaben des vermeintlichen Opfers nicht stimmen können. Aktuell geht man davon aus, dass die Frau sich die Stichwunde selbst zugefügt und den Überfall durch die zwei unbekannten Männer erfunden hat. Der Grund dafür ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin. „Die Frau befindet sich aktuell in psychologischer Behandlung“, erklärt man uns auf Anfrage bei der Polizei Pressestelle. Die 42-Jährige wird jedenfalls angezeigt. Der Artikel wird mit weiteren Informationen aktualisiert.

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