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Wirtschaft - Villach
Faschingskanzler Kuno Kunz und Bürgermeister Güther Albel trafen sich heute im Villacher Holiday Inn Hotel.
Faschingskanzler Kuno Kunz und Bürgermeister Güther Albel trafen sich heute im Villacher Holiday Inn Hotel. © KK

Umzug war nie in Gefahr!

„Die Stadt steht zu 100 Prozent hinter der Faschingsgilde“

Villach – Die Verträge der Villacher Faschingsgilde den Umzug durchzuführen laufen nur noch bis 2020. Kuno Kunz, Kanzler der Faschingsgilde wünscht sich eine Drittellösung. Von Seiten der Stadt wird diese Forderung zu 100 Prozent unterstützt. Wir konfrontierten Faschingskanzler Kunz und Villach Stadtoberhaupt Günther Albel wie es nun weitergeht - eine Frage, die sich viele Villacherinnen und Villacher aktuell stellen.

 2 Minuten Lesezeit (330 Wörter)

Viel Wirbel um Nichts? Oder doch das Aus für den Faschingsumzug 2021? 5 Minuten platzte zufällig bei einer Besprechung zwischen der Villacher Faschingsgilde und Bürgermeister Albel heute Mittag in der Villacher Lagana Bar im Holiday Inn hinein. Wir wollten wissen, wie es nun weitergeht und ob wir auch ab 2021 Österreichs Narrenhochburg bleiben.

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Dieses Gespräch konnte nicht geheim bleiben: Albel und Kunz bei der angeregten Diskussion über die aktuellen Gerüchte.

Dieses Gespräch konnte nicht geheim bleiben: Albel und Kunz bei der angeregten Diskussion über die aktuellen Gerüchte. - © 5min

Wie heute bereits berichtet sieht sich die Villacher Faschingsgilde mit finanziellen Problemen konfrontiert. „In der Endabrechnung kostet eine Saison zwischen 100.000 und 180.000 Euro, wenn man alle Ausgaben mit einberechnet. Alleine dafür aufzukommen ist fast unmöglich“, erzählt uns Kuno Kunz, Kanzler der Villacher Faschingsgilde, im Gespräch. Die Verträge für die Durchführung des Villacher Faschingsumzuges laufen nur noch bis 2020. Für das Jahr darauf wurden noch keine weiteren Vereinbarungen unterschrieben. Doch fest steht: Die Stadt wird alles daran setzen, damit der Villacher Fasching weiterhin in dieser Form stattfinden kann.

„Der Fasching gehört zur Stadt wie der Dobratsch und die Drau“

Im Idealfall würde es nach Kunz eine Drittellösung geben, bei der die Kosten zwischen der Faschingsgilde, der Wirtschaft und den öffentlichen Sektor aufgeteilt wird. „Dadurch wäre es möglich, die Veranstaltung wie gewohnt weiterzuführen“, so Kunz. Dieser Vorschlag wird von Seiten der Stadt zu 100 Prozent unterstützt. „Der Villacher Fasching gehört einfach zu Stadt, genauso wie der Dobratsch oder die Drau“, so Bürgermeister Günther Albel. Er wird alles in seiner Macht stehende tun, damit der Villacher Fasching auch weiterhin wie bisher ablaufen wird. „Von Seiten der Stadt ist die Bereitschaft zu 100 Prozent da. Jetzt geht es noch darum die Wirtschaft und das Land mit ins Boot zu holen“, so Albel.

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Kuno Kunz, Günther Albel und Alexander Wusnig

Kuno Kunz, Günther Albel und Alexander Wusnig - © 5min.at

Kürzlich postete Albel sein Video Statement auf Facebook.

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