Zum Thema:

15.07.2019 - 20:32Maßnahmenpaket soll Sicherheit für Radfahrer erhöhen15.07.2019 - 17:33Erfolgsstatistik für Kärn­tens Außen­handel15.07.2019 - 15:46ZAMG sagt freie Sicht auf die Mond­finsternis voraus14.07.2019 - 14:28Jubiläumskirchtag der Kärntner Holzstraße zeigt die Wichtigkeit des Rohstoffes Holz
Leute - Kärnten
SYMBOLFOTO © pixabay.com

Hoher Preis heißt nicht gleich hohe Qualität

Richtiger Sonnen­schutz bei hohen Temperaturen

Kärnten – Mit Temperaturen jenseits der 35 Grad hat der Sommer im Juni nun endgültig Einzug gehalten. Wer jetzt seine Outdoor-Aktivitäten ohne schmerzhafte Hautrötungen und ungesunden Sonnenbrand genießen möchte, sollte auf wirksamen Sonnenschutz nicht verzichten. Welche Produkte zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlung schützen, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) untersucht.

 2 Minuten Lesezeit (320 Wörter)

16 Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor LSF 30, 50 und 50+ im Preisbereich von 1,73 Euro bis 24,99 Euro für 100 ml wurden im Labor getestet – darunter Markenklassiker, Eigenmarken sowie auch Produkte aus der Apotheke. Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich, dass ein hoher Preis kein Garant für Qualität ist: Der preisgünstigste Artikel lag im Testfeld ganz vorn, während zwei eher hochpreisige Produkte mit „nicht zufriedenstellend“ durchfielen. Die Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und ab 27.6. in der Juli-Ausgabe der Testzeitschrift KONSUMENT.

Meisten Sonnenschutzmittel konnten überzeugen

Grundsätzlich konnte die Qualität der meisten getesteten Sonnenschutzmittel überzeugen. Die Tester vergaben drei Mal das Testurteil „sehr gut“ und elf Malgut“. Lediglich die beiden mit „nicht zufriedenstellend“ bewerteten Produkte störten den Gesamteindruck. Diese beiden eher hochpreisigen Präparate versagten in der Kerndisziplin UV-Schutz und konnten den angegebenen Schutzfaktor nicht einhalten. Eines davon enthielt zudem auch noch den umstrittenen Duftstoff Lilial, der vor wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EUKommission (SCCS) als „nicht sicher“ eingestuft wird. „Das Testergebnis zeigt eindeutig, dass zuverlässiger Sonnenschutz keine Frage des Preises ist“, kommentiert Projektleiterin Birgit Schiller. „Nicht vergessen sollte man aber, dass das beste Sonnenschutzmittel nichts bringt, wenn man es nicht sorgfältig anwendet. Wichtig ist es, reichlich aufzutragen und mehrmals am Tag nachzucremen, vor allem nach dem Baden, Abtrocknen oder wenn man stark schwitzt. Als Faustregel gilt: Drei Esslöffel Sonnencreme für den ganzen Körper. Im Sommer sollten Sonnenschutzmittel zudem auch an bewölkten Tagen und im Schatten verwendet werden.“

Sonnenbaden nur mit Maß & Ziel

Schiller gibt aber zu bedenken, dass selbst ein hoher Lichtschutzfaktor kein Persilschein für übermäßiges Sonnenbaden ist. Der Lichtschutzfaktor verlängert nur die –je nach Hauttyp unterschiedliche – Zeitspanne, in der die Haut der Sonne ausgesetzt werden kann. Die Gesamtschutzzeit errechnet sich aus dem Eigenschutz (z.B. 10 Minuten) multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor. Ist diese einmal ausgereizt, kann sie auch durch weiteres Nachcremen nicht mehr verlängert werden.

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema:Direkt zum Beitrag auf 5min-Villach (8 Reaktionen) Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (4 Reaktionen)
Kommentare laden
ANZEIGE