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Leute - Kärnten
© 's Eisradl

Handgemacht & ohne Plastik!

’s Eisradl tourt durch Kärnten

Klagenfurt – Das einzige Eisrad Kärntens wurde kürzlich durch die beiden Wahlkärntner Anna und Christian Altenriederer in Betrieb genommen. ‘s Eisradl, wie das auffällige Fahrzeug liebevoll genannt wird, ist ein umgebautes Elektrolastenrad und kommt aus Tirol. Mit bis zu 100 Liter oder 14 Sorten Eis an Board können bis zu 500 Personen verwöhnt werden.

 1 Minuten Lesezeit (232 Wörter) | Änderung am 27.06.2019 - 09.29 Uhr

Die ehemalige PR-Managerin und der frühere Bankier haben der Großstadt bewußt den Rücken gekehrt. „Unsere Tochter soll in intakter Natur und Gesellschaft aufwachsen, deshalb haben wir uns für Kärnten entschieden. Die Idee mit dem Eisrad bot sich an, mit all den Seen und entsprechend vielen Touristen im Sommer“, erzählt Anna Altenriederer.

„Wie früher …“

Etwas erstaunt hat sie die Reaktionen vieler Kärntnern: “jo – schau, wie früher”, werden nostalgische Erinnerungen an italienische Eislieferanten ihrer Jugend wach. “Aber damals gab es nur 2 Sorten!”, hören sie immer wieder. Mit dem Eisrad wollten sie ein modernes Konzept umsetzen: Klimafreundlich, auf kürzestmöglichem Transportweg ohne Platzverbrauch soll frisches, lokal hergestelltes Eis zum Kunden gebracht werden. Dass sie gleichzeitig eine alte Tradition wiederbeleben, freut sie umso mehr.

Das Eis kommt aus den Kärntner Nockbergen. Auf 1600 Seemetern Höhe wird das Bauernof-Eis vom Bergbauern eigenhändig hergestellt. Garantiert ohne Zusatzstoffe und ohne künstlichen Luftzusatz! Den Unterschied schmeckt man. Serviert wird in der essbaren Tüte oder im kompostierbaren Becher aus Bambuspapier, die Löfferl sind aus Holz, Plastik gibt es nicht.

Das Eisrad kann für private Veranstaltungen gemietet werden. Außerdem findet man die mobilen Eisverkäufer am Benediktinermarkt und auf den Wochenmärkten rund um die Seen. „Lange stehen wir an keinem Platz, schließlich will ‘s Eisradl auch gefahren werden“, schließt Anna.

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