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Feuerwehrreferent StR Christian Scheider, BF-Kommandant Gottfried Strieder, Prim. Dr. Wilhelm Kaulfersch und Erwin Stocker vom Zivilschutzverband gaben Hitzetipps bei einem gemeinsamen Pressegespräch.
Feuerwehrreferent StR Christian Scheider, BF-Kommandant Gottfried Strieder, Prim. Dr. Wilhelm Kaulfersch und Erwin Stocker vom Zivilschutzverband gaben Hitzetipps bei einem gemeinsamen Pressegespräch. © StadtPresse/Spatzek

Sicherheitstipps:

So kommt ihr sicher durch die Mega-Hitze

Klagenfurt – Die Hitzewelle hat Kärnten fest im Griff, so einige Hitzerekorde konnten heuer schon gebrochen werden. Oftmals birgt die Hitze aber auch Gefahren für den Menschen. Speziell junge und alte Personen machen die Temperaturen zu schaffen. Hier findet ihr Tipps wie ihr sicher durch den Sommer kommt.

 3 Minuten Lesezeit (398 Wörter)

Seit Tagen hat der Sommer ganz Kärnten fest im Griff. Sogar so fest im Griff das Ortsweise sogar Hitzerekorde erreicht wurden. Doch die Hitze hat neben der wohltuenden Wirkung auch eine andere Seite. Gerade junge und alte Personen leiden extrem unter den Temperaturen. Wie ihr sicher durch die Hitzewelle kommt? Das lest ihr in diesem Artikel.

Unbedingt viel Trinken

Hitzewellen, wie wir sie seit den letzten Tagen erleben, machen vor allem zwei Personengruppen zu schaffen: jungen und älteren Menschen. Für beide gilt: besonders bei hohen Temperaturen viel trinken. Jede Stunde ein Glas Wasser oder leichtes Mineralwasser ist ideal. Auf gesüßte Getränke, wie Limonaden, verzichten – eher zu kühlem Tee oder verdünnten Fruchtsäften greifen.

Die pralle Sonne meiden

Wenn man sich im Freien aufhält, dann im Schatten. Auch auf Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel nicht vergessen. „Babys können sich auf Temperaturschwankungen nicht einstellen, daher sollte man mit ihnen überhaupt nicht an die pralle Sonne gehen. Im ersten Lebensjahr sollte man auch keine Sonnenschutzmittel verwenden, da die Haut der Babys sehr empfindlich ist“, rät Wilhelm Kaulfersch vom Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) Klagenfurt. Waren Kinder zu lange in der Sonne und es treten Anzeichen von Sonnenstich (Kopfweh, Übelkeit) oder Hitzekollaps (Schwindel, Haut ist feuchtkühl) auf, sofort abkühlen und ausreichend trinken. Wird es nicht besser, sollte man einen Arzt rufen. Bei einem Hitzschlag (Kind ist verwirrt, Körper ist trocken und ganz heiß) besteht Lebensgefahr – Rettung holen! Ein weiterer Expertentipp: Kinder, auch wenn sie bereits schwimmen können, nie unbeaufsichtigt baden lassen.

Erhöhte Brandgefahr in den Wäldern

Hitzewellen bringen eine erhöhte Waldbrandgefahr, wie Gottfried Strieder von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt erklärt: „90 Prozent der Waldbrände entstehen durch menschliches Zutun. Eine achtlos weggeworfene Zigarattenkippe reicht schon aus, um trockene Flächen zu entzünden!“ Hält die Hitzewelle weiter an, werde man auch in Klagenfurt mit einer entsprechenden Verordnung auf die Waldbrandgefahr reagieren.

Niemals Tiere oder Kinder im parkenden Auto warten lassen

Tiere oder Kinder werden in parkenden Autos zurückgelassen. Innerhalb weniger Minuten erhitzt sich die Temperatur im Innenraum auf bis zu 70 Grad und kann so zur Todesfalle werden. „Auch ein Schattenparkplatz kann schnell wieder in der prallen Sonne liegen. Eltern sollten ebenso daran denken, Kindersitze bei Hitze abzukühlen oder eine Decke darüber zu legen, es besteht sonst Verbrennungsgefahr“, gibt Erich Stocker vom Zivilschutzverband Kärnten zu bedenken.

 

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