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Beamten fanden zwischen im Wagon geladenen Kühlschränken elf Personen.
Beamten fanden zwischen im Wagon geladenen Kühlschränken elf Personen. © LPD Kärnten

Mitarbeiter hörte das Klopfen

Gerettet: Elf Menschen in Güter­wagon gezwängt

Fürnitz – Am 5. Juli  gegen 17.30 Uhr hörte ein ÖBB Mitarbeiter auf dem Verschiebebahnhof in Fürnitz aus einem von Slowenien gekommenen Güterzug Klopfzeichen aus einem verplombten Güterwagon, worauf- hin er die Polizei verständigte.

 1 Minuten Lesezeit (160 Wörter) | Änderung am 06.07.2019 - 12.55 Uhr

Darunter fünf Kinder

Der Wagon wurde geöffnet und die Beamten fanden zwischen im Wagon geladenen Kühlschränken elf Personen (drei Frauen, im Alter von 32, 34 und 39 Jahren, drei Männer im Alter von  17 und 37 Jahren und fünf Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren) Die Fremden gaben bei der Befragung mit Dolmetscher an, dass sie am 4. Juli 2019 gegen 2 Uhr in der Nähe der Asylunterkunft SID in Serbien mit Hilfe eines Schleppers zum Bahnhof SID gebracht worden seien. Der Schlepper habe sie in einem offenen Güterwaggon, aus dem zuvor Kühlschränke entfernt worden seien, untergebracht und ihnen mitgeteilt, dass sie mit diesem Zug bis nach Deutschland fahren würden. Pro Person (auch für die Kinder) hätten sie dem Schlepper 1.000 Euro bezahlt. Alle Personen wurden durch das Rote Kreuz versorgt.

Die Personen werden in das Verteiler Quartier Ossiach gebracht, wo sie am 6. Juli  von den Bediensteten der PI Klagenfurt Fremdenpolizei zur weiteren Asylbearbeitung übernommen werden.

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