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Sport - Kärnten
Erste Disziplin: 3,86 km schwimmen. Athletinnen und Athleten beim Ironman 2018.
Erste Disziplin: 3,86 km schwimmen. Athletinnen und Athleten beim Ironman 2018. © Nigel Roddis/Getty Images for IRONMAN

IRONMAN Austria 2019

Wegen Gewitter: Harte Bedingungen für Ironman Athleten

Kärnten – Um 6.30 Uhr ging es los. Rund 4.000 Teilnehmer wollen den Ironman bezwingen und beim Schwimmen, Radfahren und Laufen alles geben. Als ob die Disziplinen nicht schon herausfordernd genug wären, kamen auch noch starke Gewitter auf die Athleten zu. Das Ironman Gelände musste kurzweilig evakuiert werden.

 2 Minuten Lesezeit (285 Wörter) | Änderung am 07.07.2019 - 16.06 Uhr

Jahr für Jahr werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Ironman in Kärnten an ihre Grenzen gebracht. Am frühen Morgen ging es los mit der ersten Disziplin: 3,86 Kilometer mussten die Athletinnen und Athleten im Wasser zurück legen. Danach wartete eine 180,2 Kilometer lange Radstrecke auf die Teilnehmer. Anschließend mussten die Sportler und Sportlerinnen noch einmal 42,195 Kilometer laufen. Mit 3.800 Aktiven ist der Ironman in Klagenfurt der größte der Welt. 86 Prozent der Teilnehmer sind Männer, 14 Prozent beträgt der Frauenanteil. Über 2.000 freiwillige Helfer betreuten die Sportler während des Rennens.

Räumung wegen Starkregen und Wind

Heuer mussten sich die Teilnehmer einer zusätzlichen Herausforderung stellen – dem starken Gewitter und den heftigen Sturmböen. Aufgrund der Unwetter wurde das Ironman Gelände kurzfristig geräumt. Davon betroffen waren die Tribünen und das VIP Zelt. Nachdem die Gewitter vorüber gezogen waren, wurde das Gelände wieder freigegeben.

Erste Läufer erreichten das Ziel

Auf der rund 42 Kilometer langen Laufstrecke erarbeitete sich schließlich der Däne Daniel Baekkegard (08:14:26) den Sieg. Bei den Damen schaffte es die Schweizerin Daniela Ryf (8:52:20) auf den ersten Platz. „Es ist einzigartig, was hier nicht nur von den Topplatzierten, sondern von allen Starterinnen und Startern geleistet wird. Sie alle sind Siegerinnen und Sieger, ebenso das Organisationsteam, alle Helferinnen und Helfer, Unterstützer und nicht zuletzt auch unser Sport-, Freizeit- und Tourismusland Kärnten“, so LH Kaiser, der den Sieger im Ziel in Empfang nahm. Selbst fünf Mal als Finisher über die Ziellinie gelaufen weiß er: „Beim IRONMAN in Kärnten spüren alle eine besondere Energie.“ Die gesteigerte Zahl der teilnehmenden Athletinnen und Athleten nannte er ein Alleinstellungsmerkmal. Kaiser dankte allen Verantwortlichen und Unterstützern.

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