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Wirtschaft - Villach
Silvia Wirnsberger, Renate Schlatter, Alexander Kastiunig und Herbert Gaggl in Zürich. Hier ist das Konzept solcher Kaufhäuser schon lange erfolgreich
Silvia Wirnsberger, Renate Schlatter, Alexander Kastiunig und Herbert Gaggl in Zürich. Hier ist das Konzept solcher Kaufhäuser schon lange erfolgreich © Privat

Geniale Idee:

Erstes „Re-Use“ Kaufhaus sucht Standort in Villach

Villach – Für Villach ist derzeit etwas Sensationelles geplant und die Idee ist in Österreich komplett neu. Dekor, Einrichtung, Kleidung und vieles mehr bekommen einen neuen Schliff und werden im neuen Villacher Re-Use-Kaufhaus verkauft. So die Idee.

 2 Minuten Lesezeit (271 Wörter) | Änderung am 08.07.2019 - 13.09 Uhr

Der Grundgedanke des Re-Use Kaufhauses (zu Deutsch: wiederverwendbar) ist es,  nichts wegzuwerfen, sondern es im Sinne der Umwelt wiederzuverwenden. Deswegen wird auch verzweifelt ein geeigneter Standort gesucht, der über mindestens 1.000 Quadratmeter verfügt. 

Eröffnung nun verschoben

„Entweder sind die Leerflächen bereits gewidmet, zu klein oder für uns ungeeignet. Wir benötigen die richtige Größe weil wir ja zum Beispiel Möbel einlagern werden und auch Partner mit Werkstätten unterbringen möchten.“ Ein weiteres großes Thema ist die Anlieferung. „Wenn uns zum Beispiel eine Couch angeliefert wird, muss diese unkompliziert mit dem Auto ausgeladen werden können. Der Nächste soll das Möbelstück auch ohne unnötige Mühe wieder abholen können“, so die Initiatorin Renate Schlatter, ihres Zeichens auch Obfrau des Vereins „unruhestandAKTIV“. Das Repair Café im ATRIO wird auch von diesem Verein geführt und ist übrigens genauso beliebt wie erfolgreich. Bis auf die Standortsuche würde das Projekt auch schon so gut wie startklar sein.  „Nur ohne Standort können wir  noch keine Kooperationen starten“, so Schlatter. Das Projekt hat viele positive Ansätze: Neue Arbeitsplätze, wiederverwenden statt wegwerfen und es ist ein wichtiger Impuls für Villach. Geplant war die Eröffnung des Kaufhauses übrigens mit Herbst 2019, wie auch die WOCHE VILLACH im Frühling berichtete. Das hat sich nun aber verschoben. Sobald der Standort feststeht, soll es allerdings schnell gehen. 

Wer kann helfen?

„Auch ein Lagerraum, eine Industriehalle oder ein leerstehender Gewerbebetrieb würden sich eignen“, so die Obfrau. Ideen nimmt sie gerne unter aktiv@unruhestand.at entgegen. 

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