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Leute - Klagenfurt
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz mit Stadtrat Markus
Geiger und den Gemeinderäten Mag. Margit Motschiunig und Mag. Manfred
Jantscher beim Kleben der letzten Folie in der Fußgängerzone.
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz mit Stadtrat Markus Geiger und den Gemeinderäten Mag. Margit Motschiunig und Mag. Manfred Jantscher beim Kleben der letzten Folie in der Fußgängerzone. © StadtPresse/Burgstaller

Kampagne soll gegenseitiges Verständnis fördern:

„Mitanond“ von Radfahrern und Fußgängern

Klagenfurt – „Mitanond statt mir egal“ ist der Titel einer Kampagne, die das gegenseitige Verständnis von Fußgängern und Radfahrern in der Fußgängerzone fördern soll. Am Montag, den 22. Juli wurde die Kampagne mitten in der Fußgängerzone präsentiert.

 3 Minuten Lesezeit (393 Wörter)

Der Respektkampagne vorausgegangen war eine sich schon länger hinziehende Diskussion innerhalb der Stadtpolitik, was man gegen rasende Radler in der Fußgängerzone unternehmen soll. Im Stadtsenat wurde auch über ein Radfahrverbot in unterschiedlichen Varianten diskutiert.

Kein Radfahrverbot

Ein Radfahrverbot kommt aber vorerst für Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz nicht in Frage, sie will es vorerst mit einer Imagekampagne für mehr Verständnis unter allen Benützern der Fußgängerzone versuchen. Von Mag. Eduard Wohlfahrt wurde dazu die Kampagne „Mitanond statt mir egal“ konzipiert, die vorerst Kleber in der Fußgängerzone vorsieht. Diese weisen auf ein respektvolles Miteinander hin und erinnern die Radfahrer auch an das gesetzlich vorgeschriebene Schritttempo von Radlern in Fußgängerzonen von 5 km/h. „Die Kampagne will die Begegnung fördern, denn Begegnungen machen das Flair einer Stadt aus“, so die Bürgermeisterin. „Man muss dem respektvollen Miteinander eine Chance geben und nicht gleich Sperren verordnen“, argumentiert Mathiaschitz.

Infofolder für Radfahrer

Die speziellen wetterbeständigen und rutschsicheren Kleber wurden an zehn Standorten in der Fußgängerzone angebracht. „Das ist der erste Schritt, in der nächsten Phase wird es dann Folder geben, die in der Fußgängerzone an Radfahrer verteilt werden“, so die Bürgermeisterin. Auch in den Geschäften am Alten Platz und in den umliegenden Gassen sollen Informationen aufliegen. Für Mathiaschitz ist es wichtig hervorzuheben, dass die Kampagne nicht gegen Radfahrer gerichtet ist. „Dank des Radwegemasterplanes, der seit drei Jahren gemeinsam mit dem Land umgesetzt wird, entwickelt sich Klagenfurt immer weiter zu einer fahrradfreundlichen Stadt“, sagte die Bürgermeistern, die die Landeshauptstadt als Stadt der kurzen Wege sieht. Was bedeutet, dass eigentlich alle Wege mit dem Fahrrad erledigt werden könnten.

Für ein verständnisvolles Miteinander

Die Imagekampagne ist auch für Stadtrat Markus Geiger wichtig. „Sollte es nichts bringen, dann müssen wir über ein Verbot diskutieren“, merkte Geiger an. Und Gemeinderätin Mag. Margit Motschiunig, die für Stadtrat Frank Frey an der Präsentation teilnahm, sieht in der Kampagne sowohl die Förderung des Radfahrens als auch des Miteinanders. Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz erhofft sich ein verständnisvolles Miteinander und das die Initiative über die Fußgängerzone hinaus wachse und die Menschen in ganz Klagenfurt sich mit mehr Respekt begegnen. Die Kosten für „Mitanaond statt mir egal“ belaufen sich auf rund 30.000 Euro.

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