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Nachbar verfehlte Ziel:

„Einschussloch“: 6 mm große Metallkugel traf Heckscheibe

Lieserbrücke – Ein Ehepaar fuhr nichts ahnend im Ortsgebiet Lieserbrücke als plötzlich ein lauter Knall ihrer Fahrt ein jähes Ende bereitete. Ein Geschoss hatte ihre Heckscheibe zerborsten lassen. Anfangs ging die Polizei von einer Schusswaffe aus, doch nach umfangreichen Ermittlungen konnte ein Nachbar ausfindig gemacht werden, der sein eigentliches Ziel verfehlte.

 1 Minuten Lesezeit (168 Wörter) | Änderung am 02.08.2019 - 10.25 Uhr

Am 1. August 2019 gegen 7.15 Uhr fuhr ein Ehepaar, 70 und 77 Jahre alt, aus dem Bezirk Spittal/Drau, mit ihrem PKW im Ortsgebiet von Lieserbrücke. Plötzlich vernahm das Ehepaar einen lauten Knall bzw. Schuss und daraufhin zerbarst die Heckscheibe des PKWs. Da ein ca. 6 mm großes, für Schusswaffen typisches Einschussloch an der Heckscheibe erkennbar war, wurde vorerst von der Polizei vermutet, dass auf den PKW geschossen wurde.

Nachbar wollte Vögel verjagen

Durch umfangreiche Ermittlungen der Beamten der PI Seeboden, der PI Radenthein und des LKA Kärnten konnte ein 57-jähriger Nachbar der Opfer ausgemittelt werden. Dieser gab an, dass er mit einer sogenannten „Schlauchschleuder“ eine ca. 6 mm große Metallkugel vom ersten Stock seines Wohnhauses auf einen unmittelbar neben der Fahrbahn stehenden Baum gezielt und geschossen hat, um dort verweilende Vögel zu verscheuchen. Aufgrund der Beschaffenheit des Schießgeräts war ein genaueres Zielen bzw. Treffen des Baumes nicht möglich.

Der Verdächtige wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt und der Bezirkshauptmannschaft Spittal/Drau angezeigt.

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