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An der Fahndung und Verfolgung des VW-Busses waren insgesamt sechs Funkstreifen des Bezirks Spittal an der Drau beteiligt.
SYMBOLFOTO An der Fahndung und Verfolgung des VW-Busses waren insgesamt sechs Funkstreifen des Bezirks Spittal an der Drau beteiligt. © Pixabay / Symbolfotot

Alkoholisiert, ohne Beleuchtung und zu schnell unterwegs:

VW-Bus lieferte sich Verfolgungs­jagd mit der Polizei

Sachsenburg – Am gestrigen Freitag, dem 9. August, wurde eine Spittaler Polizeistreife via Funk in Kenntnis gesetzt, dass auf der A10 Tauernautobahn, Höhe Wolfsbergtunnel, ein VW-Bus Schlangenlinien fuhr und dadurch bereits mehrere Fahrzeuge zum Abbremsen genötigt hatte.

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Im Zuge der Fahndung konnte der Bus vorerst in Schritttempo im Ortsgebiet von Sachsenburg im Gegenverkehr gesichtet werden. Ein Anhalteversuch wurde vom Lenker missachtet und er raste mit quietschenden Reifen in Richtung Auffahrt zur B 100 Drautalstraße. Dabei schaltete der Lenker des Busses seine Beleuchtung aus.

Verfolgungsjagd auf B 100

In weiterer Folge fuhr der Bus mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf der B 100 in Fahrtrichtung Lienz. Wenige Meter nach Passieren des Tunnelportals, beschleunigte der flüchtende Lenker den VW-Bus nochmals so stark, sodass die Sektorstreife aus Eigensicherungsgründen die Verfolgung vorerst abbrechen musste.

Lenker aus Bus gezerrt

In diesem Moment konnten die Beamten aber beobachten, dass der Lenker des Busses in Sachsenburg von der B 100 abfuhr und auf der L 14, in Richtung Ortsgebiet Sachsenburg zu flüchten versuchte. Schließlich konnte der Lenker angehalten werden, er kam jedoch der mehrfachen Aufforderung auszusteigen nicht nach und starrte durch die Windschutzscheibe nach vorne und gab bei stehendem Fahrzeug ständig Gas. Um eine weitere Gefährdung anderer Straßenteilnehmer zu verhindern, wurde der Lenker schließlich unter Anwendung von Körperkraft aus dem Fahrzeug gezerrt und festgenommen Ein durchgeführter Alkomattest verlief positiv. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.

Bei dem Lenker des VW-Busses handelte es sich um einen 24-jährigen Mann aus Eisentratten. Es entstanden durch die Nacheile der Beamten beziehungsweise die Flucht des Lenkers keinerlei Personen- oder Sachschäden. Gegen ihn werden Ermittlungen wegen des Verdachts der Gemeingefährdung geführt. An der Fahndung waren insgesamt sechs Funkstreifen des Bezirks Spittal an der Drau beteiligt.

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