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Politik - Kärnten
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NEOS Kärnten

Sommer­ferien: Eine Zerreiß­probe für Eltern

Kärnten – Die Sommerferien stellen jedes Jahr viele Eltern vor eine Herausforderung: Wohin mit den Kindern während der Arbeitszeit? Die NEOS Kärnten fordern daher kürzere Sommerferien, weniger Schließtage bei Kindergärten und einen Ausbau der Sommerbetreuung.

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„Egal wie man es dreht und wendet: Fünf Wochen Urlaub für die Eltern und neuen Wochen Ferien – allein im Sommer – für die Kids – das geht sich vorn und hinten nicht aus!“, spricht NEOS-Kärnten-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern aus, was sich die Mehrheit der Kärntner Eltern denkt. „Nicht jeder kann Großeltern, Verwandte oder Nachbarn einspannen – und es sollte auch keiner müssen“, so der Familienvater. Er fordert zum einen leistbare Kinderbetreuung im Sommer – und zwar flächendeckend in ganz Kärnten. „Nur so können wir die Abwanderung aus unseren Tälern und Dörfern stoppen – wenn es Angebote für junge Familien nicht nur im Zentralraum gibt“, so der Familienvater aus Seeboden. Eine Lösung könnte sein, Seniorenresidenzen zu Generationenhäusern auszubauen. Davon profitieren, so zeigt die Erfahrung aus anderen Bundesländern, alle: Die Kinder und Eltern, weil das Betreuungsproblem gelöst ist, die Senioren, weil sie eine Aufgabe bekommen und gebraucht werden.

Verkürzung der Sommerferien

Ein weiterer Schritt für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger geforderte Verkürzung der Sommerferien von neun auf sechs Wochen. Zusätzlich fordert NEOS-Kärnten-Spitzenkandidat Markus Unterdorfer-Morgenstern einen Ausbau der Kindergartenplätze. „Es ist gut und richtig, dass das Land kürzlich die Kosten für die Eltern gesenkt hat. Das hilft nur nichts, wenn noch immer zwei Drittel der Kärntner Kindergärten mehr als fünf Wochen im Jahr geschlossen haben.“ In der Steiermark haben nur etwa 15 Prozent der Kindergärten mehr als fünf Wochen geschlossen – ein Wert, dem sich auch Kärnten annähern sollte.

 

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