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SYMBOLFOTO Hubschrauber "Libelle" im Einsatz. © GTO

Mittels Tau vom Hubschrauber:

Falscher Weg-Tschechen mussten am Gletscher geborgen werden

Heiligenblut – Zwei tschechische Staatsbürger stiegen am 18. August 2019 von der Franz-Josefs-Höhe zum Pasterzen - Gletscher ab. Sie kamen beim Abstieg jedoch vom Weg ab und standen plötzlich an einem Platz, an dem sie nicht mehr vor und nicht mehr zurück konnten.

 1 Minuten Lesezeit (173 Wörter)

Zwei tschechische Staatsbürger, ein 49-jähriger Mann und seine 47-jähirge Frau stiegen am 18. August 2019 von der Franz-Josefs-Höhe zum Pasterzen – Gletscher ab. Sie folgten den Wegmarkierungen am Gletscher bis diese zu Ende waren. Als sie sich im Nahbereich der letzten Markierung umsahen, sahen sie oberhalb ihres Standpunktes einen Mann wandern und dachten, dass dort der Weg weitergehen müsse. Also stiegen sie im Nahbereich des Alten Pasterzenweges auf. Sie kamen beim Aufstieg jedoch vom Weg ab und standen gegen 15.20 Uhr plötzlich an einem Platz, an dem sie nicht mehr vor und nicht mehr zurück konnten.

Aufgrund der bisherigen Gehzeit waren die beiden sehr erschöpft. Nachdem mit Hilfestellung einer tschechisch sprechenden Ortsansässigen der genaue Standpunkt der beiden eruiert werden konnte, wurde der Polizeihubschrauber Libelle alarmiert. Die Frau stieg jedoch zeitgleich, trotz Höhenangst weiter auf, und kam zu Fuß und wohlauf über den Gamsgrubenweg an der Franz-Josefs-Höhe an. Der Mann war zu erschöpft um weiterzukommen, weshalb der dann mittels Tau von der Libelle geborgen wurde.

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