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Politik - Villach
Die Genehmigung eines Bordell-Großprojekts konnte in Villach nicht verhindert werden, da alle Auflagen erfüllt wurden.
Die Genehmigung eines Bordell-Großprojekts konnte in Villach nicht verhindert werden, da alle Auflagen erfüllt wurden. © Pixabay

Nach Arnoldsteiner Vorbild:

FPÖ Nießner fordert Bordell-Verbot

Villach – Grundsätzlich ist man in der Villacher Politik froh, dass man Bordelle aus der Innenstadt herausbekommen hat. Einem Antrag, ein Großbordell in der Draustadt zu errichten, musste jedoch vor kurzem stattgegeben werden. Alle gesetzlichen Auflagen wurden erfüllt. Für die Villacher FPÖ-Klubobfrau Katrin Nießner müsse die Bauverordnung schnellsmöglich geändert werden, um solche Projekte in Zukunft zu verhindern.

 1 Minuten Lesezeit (144 Wörter) | Änderung am 02.09.2019 - 11.46 Uhr

Eine Änderung der Villacher Bauverordnung nach dem Vorbild der Gemeinde Arnoldstein fordert die Klubobfrau der FPÖ-Gemeinderäte in Villach, Katrin Nießner, hinsichtlich des Großbordells, das in Villach genehmigt werden musste, weil alle Auflagen erfüllt wurden. „Die Arnoldsteiner Bestimmungen, mit denen bis dato Rotlicht-Projekte erfolgreich abgewehrt wurden, müssen umgehend auch in Villach gelten“, so ihre Forderung.

Die Situation in Arnoldstein

In Arnoldstein müssen Bordelle mindestens 100 Meter von öffentlichen Gebäuden und Straßen entfernt sein. Diese Bestimmung habe bereits zahlreiche Klagen, bis hin zum Verfassungsgerichtshof, erfolgreich überstanden. „Gerade erst hat die Polizei erfolgreich im Kärntner Rotlicht-Milieu durchgegriffen und zahlreiche kriminelle Aktivitäten bis hin zu Menschenhandel aufgedeckt“, so Nießner. 5-Minuten berichtete. „Gerade für die Sicherheit in der Stadt Villach ist es daher wesentlich, dass wir rasch einen weiteren Bauboom im Rotlicht-Milieu unterbinden“, schließt Nießner.

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