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Wirtschaft - Klagenfurt
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Betrieb wird nicht fortgeführt

Insolvenz­verfahren gegen KEROM Handels GmbH eröffnet

Klagenfurt – Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) gab heute, 12. September in einer Presseaussendung  bekannt, dass über das Vermögen der KEROM Handelsgesellschaft m.b.H. in Liquidation ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

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Das Unternehmen befasst sich mit dem Handel von Holzbiergarnituren, die im Ausland, vornehmlich in Rumänien gefertigt und an Großhandelsbetriebe ausgeliefert wurden. Im Betrieb ist derzeit noch eine Mitarbeiterin beschäftigt.

Forderungsausfälle führten zu Insolvenz

Ein Großteil für das heurige Jahr bestellten Aufträge wurde noch ausgeliefert und über eine Factoringbank verrechnet. Hinsichtlich der offenen Forderungen bestehen Zessionen, sodass diese nicht der allgemeinen Masse für die Konkursgläubiger zur Verfügung stehen wird. Als Ursachen der Insolvenz werden genannt, dass es immer wieder zu Forderungsausfällen gekommen ist, die aufgrund qualitativer Mängel bzw. Nichteinhaltung von Lieferterminen gekommen ist.

30 Gläubiger betroffen

Von der Insolvenz sind rund 30 Gläubiger betroffen, die mit einem Hauptanteil von rund 730.000 Euro auf Banken entfallen. Der Rest stellen Lieferanten dar. Die Passive liegt bei 774.280 Euro. Die Aktiva sollen nun von der Insolvenzverwalterin ermittelt werden. Eine Fortführung des Betriebes sowie der Abschluss eines Sanierungsplanes wird ausgeschlossen.

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