fbpx

Zum Thema:

23.02.2020 - 13:32Nach zwei Corona Todesfällen in Italien: Friaul ruft Notstand aus22.02.2020 - 16:53Schutz oder Gefängnis? – Gesicherter Freigang für Katzen21.02.2020 - 17:52„Aufstockung der Polizeikräfte wegen steigender Kriminalität“21.02.2020 - 09:35Land fördert Schul­fahrten zu KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Wirtschaft - Kärnten
SYMBOLFOTO © 5min.at

Ihr drohen zweieinhalb Jahre Haft:

Kärntnerin zweigte 2,5 Mil­lionen für Spiel­sucht ab

Kärnten – Eine 40-jährige Kärntnerin wurde am Montag, den 16. September 2019, zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Dame war als Buchhalterin tätig und zweigte über Jahre hinweg Geld ab, um ihre Spielsucht zu finanzieren. Insgesamt handelt es sich um rund 2,5 Millionen Euro. 

 1 Minuten Lesezeit (138 Wörter) | Änderung am 17.09.2019 - 11.08 Uhr

Wie Medien berichten, war die 40-jährige Kärntnerin für ein Unternehmen tätig, welches elektronischen Zahlungsverkehr abwickelte. Dadurch konnte die Buchhalterin über Jahre hinweg rund 2,5 Millionen Euro für ihre Spielsucht abzweigen. Dies geschah, laut Medienberichten, mittels Sammelüberweisungen, welche die Frau zuerst vom Geschäftsführer absegnen ließ. Nach der Freigabe führte sie die Überweisungen durch, schwindelte jedoch einzelne Rechnungen dazu, welche sie direkt auf ihr eigenes Konto überwies.

Kärntnerin flog aufgrund von Beschwerde auf

Lange blieb die Veruntreuung unbemerkt. Erst im Jahr 2017 ist die 40-Jährige schließlich aufgrund der Beschwerde eines Lieferanten aufgeflogen. Die damals durchgeführte Kontrolle zeigte, dass die Gelder direkt auf das Konto der Kärntnerin flossen. Diese wurde, laut Medienberichten, gestern, am 16. September 2019, zu zweieinhalb Jahren im Gefängnis verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Kommentare laden
ANZEIGE