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LBDStv. Dietmar Hirm, LR Daniel Fellner, LH Peter Kaiser, BM Thomas Starlinger, LAbg. Günther Leikam und 2. LT-Präs. a.D. Rudi Schober.
LBDStv. Dietmar Hirm, LR Daniel Fellner, LH Peter Kaiser, BM Thomas Starlinger, LAbg. Günther Leikam und 2. LT-Präs. a.D. Rudi Schober. © LPD/Peter Just

Der Verteidigungsminister präsentierte:

„Unser Heer 2030 – Die Antwort auf künftige Bedrohungen“

Klagenfurt – Im Großen Festsaal des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes konnten am 1. Oktober Landeshauptmann Peter Kaiser und LR Daniel Fellner den amtierenden Verteidigungsminister Thomas Starlinger im Rahmen der 41. Jahreshauptversammlung der „Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Kärnten“ begrüßen.

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Grund für den Ministerbesuch war dessen Vortrag über den Bericht „Unser Heer 2030 – Die Antwort auf künftige Bedrohungen“, der von Expertinnen und Experten des Bundesheeres in den letzten Monaten erarbeitet wurde und den kommenden politischen Verantwortungsträgern fundierte Entscheidungsgrundlagen für die zukünftigen Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres liefert.

Bundesheer muss Aufgaben erfüllen können

In der 41. Jahreshauptversammlung der „Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Kärnten“ erfolgte zudem die Übergabe der Präsidentschaft von Landtagspräsident a.D. Rudolf Schober an Landtagsabgeordneten Günter Leikam. Bundesminister Starlinger habe in seiner Amtszeit „klare Worte und eine klare Sprache“ zur aktuellen Situation des Bundesheeres gefunden, so Kaiser. „Das Bundesheer muss von der kommenden Bundesregierung finanziell so ausgestattet werden, dass es seine Aufgaben erfüllen kann“, erklärte der Landeshauptmann.

Schutz als zentrale Aufgabe

Seit Jahren sei eine immer größer werdende Lücke zwischen den Aufgaben des Bundesheeres und den dafür bereitgestellten Mitteln entstanden, betont der Verteidigungsminister im Rahmen des Berichts. Man müsse der Bevölkerung wieder vermitteln, dass auch ihr Schutz und der Schutz kritischer Infrastruktur zentrale Aufgaben des Bundesheeres seien, so Starlinger bei seinem Eingangsstatement. Die Bedrohungslage habe sich weg von klassischen Konflikten hin zu sogenannten „hybriden Bedrohungen“ und beinahe unsichtbaren Gegnern mit subkonventionellen Kampfweisen verändert. Darauf müsse die Entwicklung der Streitkräfte Bedacht nehmen.

Notwendiger Investitionsbedarf

Die insgesamt drei Teile des Berichts beschäftigen sich erstens mit dem sich dynamisch ändernden Sicherheitsumfeld Österreichs, zweitens mit der allgemeinen Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Bundesheeres bis zum Jahr 2030 sowie drittens mit dem notwendigen Investitionsbedarf in die Weiterentwicklung der einzelnen Waffengattungen.

Der Bericht ist unter www.bundesheer.at zum Download verfügbar.

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