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Wirtschaft - Kärnten
Alle wesentlichen Akteure aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Bildung ziehen bei diesem Projekt an einem Strang.
Alle wesentlichen Akteure aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Bildung ziehen bei diesem Projekt an einem Strang. © Fraunhofer Austria

Mit dem Know-how von über 26.000 Forschern

Neues Innovations­zentrum für Kärnten

Klagenfurt – Seit ihrer Gründung 2008 unterstützt die Fraunhofer Austria Research GmbH Unternehmen aller Größen und Branchen als unabhängiger Partner mit Know-how und Expertise. Zu den Standorten Wien, Graz und Wattens, an denen bereits jetzt mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an anwendungsorientierten Lösungen arbeiten, kommt nun mit dem Innovationszentrum »Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ – kurz KI4LIFE – in Klagenfurt ein vierter Standort hinzu.

 2 Minuten Lesezeit (314 Wörter) | Änderung am 03.10.2019 - 09.10 Uhr

Seit 1. Oktober 2019 arbeitet in Klagenfurt bereits ein Startteam aus WissenschaftlerInnen an konkreten Problemlösungen, um Kärntner Unternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung zu unterstützen. Im Vollausbau soll die Mitarbeiterzahl auf 15 Vollzeitangestellte steigen, langfristig ist ein weiteres Wachstum auf 30 geplant. Das Innovationszentrum wird vorerst in unmittelbarer Nähe der Universität Klagenfurt – in der Universitätsstraße 102 – angesiedelt sein, im Juli 2020 zieht es in den Lakeside Park.

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Landeshauptmann Peter Kaiser, Fraunhofer Austria Geschäftsführer Wilfried Sihn und Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka freuen sich, dass es gelungen ist, das Fraunhofer Austria Innovationszentrum KI4LIFE nach Kärnten zu bringen.

Landeshauptmann Peter Kaiser, Fraunhofer Austria Geschäftsführer Wilfried Sihn und Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka freuen sich, dass es gelungen ist, das Fraunhofer Austria Innovationszentrum KI4LIFE nach Kärnten zu bringen. - © Fraunhofer Austria

Großes Netzwerk mit Spitzen-Know-how

Ermöglicht wird das Zentrum durch ein Bündnis starker Partner: Fraunhofer stellt Spitzen-Know-how und ein aus weltweit 72 Instituten und über 26.000 ForscherInnen bestehendes Netzwerk zur Verfügung, führende Kärntner Unternehmen wie Infineon Austria bringen ihre Kompetenzen, ihr Netzwerk und ihren Bedarf ein, die Wirtschaftskammer Kärnten sowie die Wirtschaftskammer Österreich und die Industriellenvereinigung legen einen direkten Draht zu Unternehmen, die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten stärken das Zentrum mit seiner Unterstützung. Mit seiner anwendungsorientierten Forschung wird KI4LIFE die Brücke zwischen universitärer Forschung und Industrie schlagen.

Drei Säulen von KI4LIFE

Die Zusammenarbeit mit der Universität, die über den Wissensaustausch hinaus auch noch die Zusammenarbeit bei herausfordernden Industrieprojekten umfasst, ist eine der drei Säulen des Tätigkeitsprofils von KI4LIFE. Eine weitere wesentliche Säule ist die Auftragsforschung im Rahmen der Projekttätigkeit, die auch die wirtschaftliche Basis des Zentrums darstellt. Die dritte Säule ist die Analyse- und Beratungstätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen. Dafür werden in Österreich verfügbare Instrumente wie zum Beispiel Beratungsschecks genutzt. Die Weiterqualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie das Thema Bildung spielen in allen Tätigkeitsbereichen des Innovationszentrums eine große Rolle.

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