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Leute - Kärnten
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Zum Welttierschutztag:

„Tierschutz geht uns alle an“

Kärnten – Heute, am 4. Oktober, dem Namenstag von Franz von Assisi, wird der Welttierschutztag gefeiert. Nach Meinung von Assisi, dem tierliebenden Mönch, sei auch der kleinste Wurm ein Teil von Gottes Schöpfung und als solcher schützens- und achtenswert. Genau dieser Grundgedanke entspricht dem Ziel der Tierschützer - nicht nur am Welttierschutztag.

 2 Minuten Lesezeit (357 Wörter)

„Tierschutz geht uns alle an – und je früher wir Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren, desto besser“, sind Bildungsreferent Peter Kaiser und Gesundheits- und Tierschutzreferentin Beate Prettner überzeugt. „Oft werden Nutz- und Haustiere unter schlechten Bedingungen gehalten oder vernachlässigt. Sie werden ausgebeutet oder wie eine Ware behandelt“, sagt Prettner. Umso notwendiger sei es, das Thema Tierschutz Kindern in Schulen und Kindergärten näher zubringen.

„Tierschutz macht Schule“

Die Tierschutzreferentin hat daher den Auftrag erteilt, das Projekt „Tierschutz macht Schule“ in Kärntner Volksschulen auszubauen: In Kooperation mit dem Bildungsreferat werden nunmehr ab Herbst – und in der Folge das ganze Schuljahr 2019/20 – in Volksschulen Tierschutzworkshops angeboten. „Das Land Kärnten übernimmt die Kosten zu 100 Prozent“, gab Prettner bekannt. Durchgeführt werden die Workshops vom Verein „Tierschutz macht Schule“, wobei die speziell dafür ausgebildeten Referenten an der jeweiligen Schule und nach Absprache mit den zuständigen Pädagogen entsprechende Schulstunden gestalten.

Beschäftigung mit Tieren fördert die Empathiefähigkeit der Kinder

Die Workshopinhalte in den Schulen zeigen den richtigen Umgang mit Tieren sowie die tiergerechten Haltungsformen. Geplant sind im heurigen Schuljahr folgende Schwerpunkte: Einerseits Hundeverhalten, Hundebedürfnisse, Bissprävention, andererseits Bedürfnisse von Nutztieren. „Tierschutzunterricht und die Beschäftigung mit Tieren fördern die Empathiefähigkeit von Kindern. Die Entwicklung von Verständnis und Toleranz gegenüber Schwächeren wirkt zugleich als Gewaltprävention“, sind Kaiser und Prettner vom „Doppeleffekt“ des Projektes überzeugt.

Niemandem sollte gleichgültig sein wie die Tiere leben

Tatsächlich ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kinder, die gemeinsam mit einem Tier aufwachsen, Fähigkeiten wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl schneller und besser entwickeln. „Aber auch der Bezug zu Umweltthemen bis hin zu einem bewussten Einkaufsverhalten kann über Tiere hergestellt werden“, sagte Prettner. Es könne niemandem gleichgültig sein, wie die Tiere leben, bevor sie als Lebensmittel konsumiert werden. Bitte schaut auch ihr nicht weg und helft unseren Tieren ein gutes Leben zu haben!

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