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Sport - Klagenfurt
Am Freitag wurde das Boot im Heimathafen Portopiccolo in Duino getauft.
Am Freitag wurde das Boot im Heimathafen Portopiccolo in Duino getauft. © AORP/Martin Steinthaler

Einmal um die Welt:

Kärntner wollen bei härtester Segel­regatta der Welt teil­nehmen

Kärnten – 2021 will das „Austrian Ocean Race Project“ als erstes österreichisches Team überhaupt am berühmten „Ocean Race“ teilnehmen. Dieses dauert neun Monate und gilt wohl zu Recht als härteste und längste Regatta. Zu den Initiatoren des Teams gehören auch der Klagenfurter Julian Kircher sowie die beiden Halbkärntner Oliver und Konstantin Kobale (alle Union Yacht Club Wörthersee).

 2 Minuten Lesezeit (350 Wörter)

Einmal um die ganze Welt segeln – das ist das ehrgeizige Ziel eines jungen Teams mit starker Kärnten-Prägung. Die Initiatoren des „Austrian Ocean Race Project“ sind der Klagenfurter Julian Kircher, die beiden Halbkärntner Oliver und Konstantin Kobale (alle Union Yacht Club Wörthersee) sowie der Tiroler Raphael Hussl und Gerwin Jansen aus den Niederlanden. Insgesamt besteht das Team aus zehn Seglern und 20 Personen für die Organisation, der Großteil von ihnen stammt aus Kärnten.

Gestartet wird im Herbst 2021

Als gemeinsames Motto hat man sich „Building a Team for our Dream“ gewählt. Um in zwei Jahren am „Ocean Race“ teilnehmen zu können, steht immerhin noch sehr viel Trainings- und Vorbereitungsarbeit an. Die Regatta wird nur alle drei Jahre durchgeführt. Sie wird in zehn Etappen gesegelt, die bis zu 25 Tage am Stück dauern. Dabei werden alle Weltmeere durchquert und Zielhäfen auf allen Kontinenten angesteuert. Gestartet wird im Herbst 2021, ins Ziel laufen die Yachten im Sommer 2022 ein.

„Sissi“ wurde bereits getauft

Die dafür benötigte Volvo Ocean 65 Yacht – es gibt weltweit nur acht davon – wurde bereits erworben. Am Freitag, den 11. Oktober 2019, wurde das Boot im Heimathafen Portopiccolo in Duino an der italienischen Adria von Pfarrer Jürgen Öllinger getauft. Taufpate für die „Sissi“ waren Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, die Kärntner Skilegende Franz Klammer und Sponsorenvertreter Klaus Möller. Den einzigartigen Rahmen für die Bootstaufe bildete die im Golf von Triest stattfindende Barcolana, die größte Segelregatta der Welt.

Projekt soll auch Nachhaltigkeitsgedanken bei Kindern fördern

Kaiser drückte seine größte Bewunderung für das Team aus, das sich einer enormen Herausforderung stelle, und wünschte dem Projekt gutes Gelingen. Teil des „Austrian Ocean Race Project“ ist neben dem „Ocean Race“ übrigens auch die Förderung des Nachhaltigkeitsgedankens bei Kindern und Jugendlichen. Unter dem Motto „Sailing for our Future“ will das Team in Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt österreichische Schulen besuchen und auf die Plastikmüllproblematik in den Meeren aufmerksam machen.

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v.l.n.r.: Julian Kircher mit LH Peter Kaiser

v.l.n.r.: Julian Kircher mit LH Peter Kaiser - © AORP/Martin Steinthaler

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