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Auch Hochwasserschutzmaßnahmen dienen der aktiven Katastrophenvorbeugung.
Auch Hochwasserschutzmaßnahmen dienen der aktiven Katastrophenvorbeugung. © 5min.at

Für den Ernstfall optimal vorbereitet:

Sonntag ist inter­nati­onaler Tag der Kata­strophen­vor­beugung

Kärnten – (Natur-)Katastrophen oder ein Blackout können im Vorfeld nicht verhindert werden. Wohl aber kann man sich auf den Fall der Fälle vorbereiten. „Das Land Kärnten nimmt hier eine Vorreiterrolle ein: So werden unterschiedlichste Szenarien beübt und diverse Schulungen angeboten“, erläutert Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner anlässlich des heute, am Sonntag, den 13. Oktober 2019, stattfindenden internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung.

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„Schon Vaia im vergangenen Herbst hat gezeigt, dass nicht mehr Regen oder Sturm alleine kommt, sondern dass mehrere Ereignisse gleichzeitig über größere Landstriche hinwegfegen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Deswegen ist es uns ein Herzensanliegen, optimal vorbereitet zu sein“, erklärt Landesrat Daniel Fellner. Die Kärntner Verwaltungsakademie bietet daher Schulungen zum Thema „Die Rolle des Bürgermeisters im Krisen- und Katastrophenfall einer Gemeinde“ an, weil diese immer die ersten Ansprechpersonen im Krisenfall sind.

Blackout & Airplane Crash wurden geübt

Des Weiteren haben im Spätherbst 2018 und im Juni 2019 in Kärnten alle Einsatzorganisationen samt Bezirkskrisenstäben drei Tage lang für einen europaweiten, länger dauernden Stromausfall geübt. Nicht nur die Auswirkungen dieses sogenannten „Blackouts“, sondern auch Szenarien wie starke Schneefälle, Brände oder Unfälle forderten die beübten Einsatzstäbe. Der Landeskrisenstab – er fungierte gleichzeitig als Übungsleitung – wurde von mehreren Experten unterstützt. Gelaufen ist die Übung unter dem Titel „Combined Success“ und das Fazit lautet: Es wurden wichtige Erkenntnisse für den nicht ausgeschlossenen Ernstfall gewonnen. Im September fand mit der „Airplane Crash Karawanken 2019“ zudem eine große grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung des Landes Kärnten statt.

LAWZ 3.0 setzt neue Maßstäbe

Auch die neue Landesalarm- und Warnzentrale, kurz LAWZ 3.0, in Klagenfurt setzt neue Maßstäbe in Sachen Sicherheits-Infrastruktur. Seit der Fertigstellung im Frühsommer erfolgt die Alarmierung aller Einsatzorgane und sämtlicher Behörden bei Notfällen ebenso wir die Abwicklung über die neue LAWZ. Der Leitstellenverbund wird ebenfalls noch heuer fertiggestellt.

19 Millionen Euro in Hochwasserschutz investiert

Hochwasserschutzmaßnahmen dienen der aktiven Katastrophenvorbeugung und machen das Land belegbar sicherer. Insgesamt investiert alleine das Land Kärnten heuer rund 19 Millionen Euro in den Hochwasserschutz. „Der Schutz der Menschen im Land steht für uns an oberster Stelle“, betont Fellner, „deswegen setzen wir all diese Schwerpunkte und investieren darüber hinaus mehr als je zuvor in Hochwasserschutz sowie Wildbach- und Lawinenverbauungsmaßnahmen.“

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