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Leute - Klagenfurt
Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ war diese Woche mit den Abfallberatern der Abteilung Entsorgung im Kindergarten „Ich bin Ich“ zu Besuch.
Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ war diese Woche mit den Abfallberatern der Abteilung Entsorgung im Kindergarten „Ich bin Ich“ zu Besuch. © stadtpresse

Früh übt sich:

Hier werden junge Mülltrennungs­profis ausgebildet

Klagenfurt – Experten der Abteilung Entsorgung touren mit Abfallberatung durch die Klagenfurter Kindergärten und Schulen. Ein weiterer wichtiger Schritt für den Umweltschutz ist die im Gemeinderat beschlossene Resolution, welche die Einführung eines Pfandsystems auf Batterien und Akkus fordert.

 2 Minuten Lesezeit (282 Wörter)

Mülltrennung ist die beste Form von Umweltschutz. Daher beginnt man damit am besten von klein auf. In Klagenfurt soll jedes Kind und jeder Schüler zumindest einmal mit dem Thema Mülltrennung in Berührung kommen. „Daher touren unsere Experten der Abteilung Entsorgung durch die Klagenfurter Kindergärten und Schulen. Den Kindern wird genau erklärt, was in welche Tonne gehört und warum die Mülltrennung so wichtig ist“, erklärt Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ, der diese Woche mit der Abfallberatung im Kindergarten „Ich bin Ich“ vorbeischaute.

Pfandsystem soll eingeführt werden

Jeder junge Mülltrennungsprofi erhielt übrigens eine Urkunde als Ansporn und Erinnerung. Germ verweist auf einen weiteren Schritt, der Ressourcen spart und im Gemeinderat am Dienstag einstimmig beschlossen wurde. Die Landeshauptstadt verabschiedet eine Resolution an die Landes- und Bundesregierung,  welche die Einführung eines Pfandsystems auf Batterien und Lithium-Akkus einfordert.

„Jede zweite Batterie wird falsch entsorgt“

„Jede zweite Batterie wird falsch entsorgt. Das ist schlecht für die Umwelt und ein hohes Sicherheitsrisiko“, so Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Die Montanuniversität Leoben schätzt, dass jährlich 1,4 Millionen Batterien falsch entsorgt werden, was einer Quote von 55% entspricht. Die Hälfte der Batterien landet im Restmüll. Eine falsche Entsorgung sei nicht nur problematisch für die Umwelt, auch die Brand- und Explosionsgefahr die von Batterien und Akkus ausgeht werde häufig unterschätzt. „Eine ordentliche und richtige Entsorgung würde viel zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen“, fordert Germ. In der gestrigen Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates wurde ein von der FPÖ eingebrachter Dringlichkeitsantrag, der eine Resolution an die Bundes- und Landesregierung beinhaltet, einstimmig beschlossen. Gefordert wird darin die gesetzliche Einführung eines Pfandsystems (Sicherheitsabgabe) auf Batterien und Lithium-Akkus.

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