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Winterliches Stadion
Winterliches Stadion © 5min.at

Nach For Forest:

Verwandelt sich das Wörthersee Stadion in ein Winter­wunder­land?

Klagenfurt – Der Stadionwald zieht bald aus der Arena aus. Für Dezember und Jänner steht aber bereits das nächste Projekt in den Startlöchern. Ein zauberhaftes Winterwunderland - in dem Besucher eislaufen, rodeln, langlaufen und schifahren können - soll dort entstehen. Wir haben mit Sportpark Geschäftsführer Gert Unterköfler über die Pläne gesprochen.

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Ein Paradies zum Schifahren, Eislaufen, Rodeln und Langlaufen – das soll von Dezember bis Ende Jänner im Wörthersee Stadion möglich sein. Der Sportpark Klagenfurt plant daraus nämlich ein Winterwunderland unter dem Namen „For Frozen Field“ zu machen. „Wir möchten das Stadion weiterhin für Besucher öffnen und uns diesmal besonders an die Familien mit Kinder wenden“, erzählt uns Sportpark Geschäftsführer Gert Unterköfler.

Spaß im Schnee

Das „For Frozen Field“ soll den Besucherinnen und Besuchern bei freiem Eintritt geboten werden. „Den Kunstschnee werden wir mit Schneekanonen produzieren und wir hoffen natürlich auf ausreichend Naturschnee“, erfahren wir von Unterköfler. Der Spaß, aber auch der Klimaschutz soll bei dem Projekt im Vordergrund stehen. Im Stadion soll dann Schifahren, Langlaufen, Eislaufen und Rodeln möglich sein. „Zusätzlich soll ein großer Berg Schnee die Kinder zu Schneeballschlachten und Rutschpartien einladen“, lächelt Unterköfler. „Das Projekt soll auch zum Nachdenken anregen. Wir wollen die Gletscherschmelze als Thema nehmen und das Stadion mit Bildern gestalten, um auf unsere wertvolle Natur aufmerksam zu machen“, sagt der Sportpark Geschäftsführer.

Finanzierung über Sponsoren

Zwischen 100.000 und 130.000 Euro werden die Kosten für das Projekt betragen. Laut Unterköfler gibt es bereits von mehreren Seiten Unterstützung für die Finanzierung. Einen Teil wird auch der Sportpark selbst übernehmen, der auf ein erfolgreiches Jahr mit vielen Veranstaltungen zurückblicken kann. „Anfang nächster Woche wird es ein Gespräch mit der Bürgermeisterin geben. Danach wird entschieden, ob das Projekt umgesetzt wird oder nicht“, sagt Unterköfler abschließend.

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