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Leute - Kärnten
Der Schnee kann kommen. Das Bundesheer steht bereit.
Der Schnee kann kommen. Das Bundesheer steht bereit. © Christian Debelak/Bundesheer

Für mögliche Assistenz­einsätze

Aufgrund der Schnee­vorhersage: 200 Soldaten & vier Hub­schrauber stehen bereit

Kärnten – Aufgrund der prognostizierten Schneefälle vor allem im Süden Österreichs und dem damit möglich verbundenen, regionalen Anstieg der Gefahrenlage hält das Bundesheer Soldaten und Hubschrauber bereit, um so die zivilen Behörden rasch mit Personal, Gerät und Hubschraubern im Rahmen eines Assistenzeinsatzes zu unterstützen.

 2 Minuten Lesezeit (301 Wörter)

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik kündigt für Freitag, den 15. November 2019, vor allem im Bereich von Oberkärnten Niederschläge an. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.700 Metern. Im Lesachtal könnte es sogar auf bis zu 1.000 Meter herab schneien. Auch für Samstag, den 16. November 2019, sind in weiten Teilen Kärntens Niederschläge vorhergesagt. Aufgrund der prognostizierten Schneefälle und dem damit möglich verbundenen, regionalen Anstieg der Gefahrenlage hält sich auch das Bundesheer bereit.

200 Soldaten stehen bereit

Insgesamt stehen in Kärnten rund 200 Soldatinnen und Soldaten sowie vier Hubschrauber über das Wochenende bereit, darunter je eine Kompanie der Villacher Pioniere sowie des Jägerbataillons 26 in Spittal an der Drau zur Verfügung. Die Pioniere können dabei mit ihrem typisch schweren Gerät wie Bagger und Kipper Hilfe leisten. Die Hochgebirgssoldaten unterstützen mit qualifiziertem Alpinpersonal, Flugretter sowie befugtem Personal für etwaige Lawinensprengungen. Auch stehen ab Donnerstagnachmittag Hubschrauber des Typs Black Hawk S70, Agusta Bell 212 und Allouette III am Hubschrauberstützpunkt Klagenfurt zur Verfügung.

Lawineneinsatzzüge formiert und ausgebildet

Zusätzlich hat das Bundesheer Lawineneinsatzzüge formiert und ausgebildet. Seit Anfang November halten sich diese speziell ausgebildeten Soldaten bereit und können zivile Behörden nach Anforderung bei der Bewältigung von Schadensereignissen oder Unglücken unterstützen. Die 32 Personen starken Lawineneinsatzzüge sind in der Verschüttetensuche und in Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken ausgebildet. Zusätzlich gehören speziell geschulte Notfallsanitäter zu diesen Teams. Aufgabe der Soldaten ist es, die meist zuerst vor Ort befindlichen zivilen Kräfte bei Bedarf zu verstärken. Außerdem stellt das Heer sicher, dass Hilfs- und Rettungseinsätze auch über längere Zeit geführt werden können. Die Soldaten der Einsatzzüge können bei massivem Schneefall auch zum Abschaufeln von Dächern ausrücken.

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