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Wetterlage in St. Veit

In den Nacht­stunden spitzte sich die Hochwasser­lage zu

St. Veit an der Glan – In den letzten Stunden mussten zahlreiche Ereignisse im Bezirk durch den Krisenstab koordiniert werden. Unter anderen kam es zu mehreren Überschwemmungen. Straßen mussten gesperrt und Ortsgebiete teilweise evakuiert werden. Die Gurk führt einen 30-jährliches Hochwasserstand.

 3 Minuten Lesezeit (409 Wörter) | Änderung am 18.11.2019 - 11.59 Uhr

Im Bereich Preining bei Metnitz kam es am 17. November, gegen 19.30 Uhr zu einer Hangrutschung. Die FF Metnitz stand im Einsatz. Die Straße in diesem Bereich ist gesperrt. Die Flattnitzer Straße wurde ab der Landesgrenze zur Steiermark gesperrt, da es auf der steirischen Seite zu mehreren Hangrutschungen gekommen ist.

Sperre wegen Überschwemmung

Zu einer Ausuferung der Metnitz kam es in Engelsdorf. Die FF Friesach stand dort um 20.30 Uhr im Einsatz. Die Kappeler Straße im Bereich Oberbruckendorf-Schöttlhof wurde ab ca. 23 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt, da die Gurk in diesem Bereich über die Fahrbahn getreten ist.

Vor-Ort-Besichtigung

Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch und Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai haben zwischen den Lagebesprechungen eine Vor-Ort-Besichtigung der betroffenen Gebiete in Gurk und Straßburg durchgeführt. Gemeinsam mit Katastrophenschutzreferent Horst Maier wird die gute Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen, die Leistung der Feuerwehrleute vor Ort, aber auch die Kooperation der Bevölkerung positiv hervorgehoben.

Entwarnung konnte nicht gegeben werden

Im Ortsgebiet von Straßburg ist die Gurk in einem Bereich bereits über die Ufer getreten und hat ein Haus in Mitleidenschaft gezogen. In der Nacht konnte also noch keine Entwarnung für die prognostizierten Überschwemmungen gegeben werden. Die vorliegenden Daten der Wasserwirtschaft und Meterologie ließen dies noch nicht zu. Über die Nachtstunden wurde auf neuralgischen Stellen entlang der Gurk ein Beobachtungsdienst durch die örtlich zuständigen Feuerwehren gestellt. Zusätzlich der Hochwasserschutz verstärkt und kontrolliert. Heute Früh, 18. November, tritt der Krisenstab in den Räumlichkeiten der Bezirksalarm- und warnzentrale in St. Veit wieder zusammen. Dann sollen die weiteren Schutz- und Hilfsmaßnahmen koordiniert werden.

Gurk führt 30-jährigen Hochwasserstand

Die Gurk hat im Bereich Weitensfeld den 30-jährliches Hochwasserstand erreicht. Um 5.30 Uhr (Montag, 18. Nov. 2019) wurde der behördliche Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan durch Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch wieder aktiviert.

Gebiet Sandboden evakuiert

In der Gemeinde Gurk wurde der Ortsteil Sandboden aus Vorsichtsgründen evakuiert. Die Bewohner von 15 Häusern mussten ihr Zuhause verlassen. In Straßburg ist ein Haus komplett überflutet worden. Derzeit stehen die Feuerwehren Straßburg, Winklern-Hausdorf, St. Georgen/Straßburg, Gurk, Pisweg, Weitensfeld und Zweinitz mit 70 Mann und 14 Fahrzeugen im Hilfseinsatz. Unter der Führung von Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai konzentriert sich die Aufgabe auf die Verstärkung und Sicherung des Hochwasserschutzes. Um ein genaues Lagebild des betroffenen Gebietes zu haben, wird in den Morgenstunden ein Erkundungsflug stattfinden. Experten der Wasserwirtschaft und ein Geologe sind eingebunden.

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