Zum Thema:

22.11.2019 - 16:47Mehr als 15 Millionen Euro Schaden bei Wegen und Forststraßen20.11.2019 - 17:27Einige Schulen in Oberkärnten weiterhin geschlossen20.11.2019 - 11:432-jähriger Luis aus Mallnitz ausgeflogen19.11.2019 - 18:325 Millionen Euro Soforthilfe für Unwetter­schäden
Leute - Kärnten
© pixabay.com

Landeshauptmann Peter Kaiser & Landesrat Daniel Fellner:

Ein großes Danke an alle Einsatzkräfte & Co

Kärnten – Landeshauptmann Peter Kaiser nahm heute, Donnerstag den 21. November, an der von Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner und Katastrophenschutzbeauftragtem Markus Hudobnik geleiteten Sitzung des Landeskrisenstabes mit Fachleuten teil. Kaiser und Fellner richteten einmal mehr ihren herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte, Fachleute, Behörden, Organisationen und Institutionen.

 2 Minuten Lesezeit (250 Wörter)

„Dieses enge Zusammenwirken ist ein besonderes Merkmal unseres Bundeslandes, dazu kommt noch die großartige Nachbarschaftshilfe innerhalb der Bevölkerung“, sagte Kaiser. Diesen Dank sprach er – gerade von der Landtagssitzung kommend – auch für die gesamte Landespolitik aus. Ganz klar formulierte er aber auch, dass mit solchen Unwetterereignissen künftig vermehrt zu rechnen sein wird.

Präventive Maßnahmen wesentlich

„Es sind Prioritäten zu setzen. Ganz oben steht hier die Ausstattung des Bundesheeres für die unverzichtbaren Assistenzeinsätze“, betonte der Landeshauptmann. Weiters verwies er auf den von Fellner in der Landesregierung eingebrachten Akt zur Richtlinie zur Entgeltfortzahlung, die am Dienstag einstimmig beschlossen wurde. Sie sei Grundlage dafür, dass Dienstgeberinnen und Dienstgeber, die bei ihnen beschäftigte Einsatzkräfte bei Großschadensereignissen bzw. Bergrettungseinsätzen unter Fortzahlung des Entgeltes von der Diensterfüllung befreien, eine Förderung erhalten können. Wesentlich sind für Kaiser aber auch die präventiven Maßnahmen, die Kärnten gesetzt habe und weiter forciere. „So werden wir unter anderem zusätzliche mobile Hochwasserschutzelemente anschaffen“, erklärte er.

Hilfe benötigt

In der Sitzung des Landeskrisenstabes berichteten Kaiser und Fellner außerdem von einem Schreiben der gesamten Landesregierung an die Bundesregierung. „Wir schätzen sehr die Hilfe des Bundes, brauchen aber dringend weitere. Wir haben schwerste, nachhaltige Schäden an unserer Infrastruktur, die wir nie und nimmer über das Landesbudget bewältigen können“, so Kaiser. Die zusätzliche Dotierung der Katastrophenfondsmittel des Bundes werde er auch in der Landeshauptleutekonferenz aufs Tapet bringen.

Kommentare laden
ANZEIGE