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von links: Diakon Kofler, Bürgermeister Vouk, Ministrant Schwarz, Arch. Karl Vouk, Festrednerin Andrina Mracnikar
von links: Diakon Kofler, Bürgermeister Vouk, Ministrant Schwarz, Arch. Karl Vouk, Festrednerin Andrina Mracnikar © KK/Gemeinde

Statue wurde enthüllt

Erinnerungskultur in Velden: Gemeinsames Gedenken

Velden am Wörthersee – „Die Erhaltung von Gedenkstätten an die nationalsozialistische Verfolgung und an den Widerstand gegen das NS-Regime sind unverzichtbare Einrichtungen der politischen Kultur “, so Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk. Das 1970 vom Verband der Kärntner Partisanen errichtete Denkmal, wurde am vergangenen Sonntag feierlich enthüllt.

 1 Minuten Lesezeit (178 Wörter) | Änderung am 23.11.2019 - 14.16 Uhr

Das im Jahr 1970 vom Verband der Kärntner Partisanen errichtete Denkmal in Gedenken an Andrej Ogris und an weitere fünf unbekannte Partisanen, die im Jahr 1944 in Selpritsch beim Schluder-Hof getötet wurden, wurde auch mit Unterstützung der Gemeinde Velden erneuert und am vergangenen Sonntag feierlich enthüllt.

Die Opfer werden nicht vergessen

Andrej Mohar, Sekretär des Partisanenverbandes war rundum für Organisation und Programm verantwortlich.  Die große Teilnahme – die Veldener Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt – rührte ihn sehr und zeigt, dass, auch nach Jahrzehnten,  die Opfer nicht vergessen sind. Pfarrer Mag. Josef Leyrer hielt eine kurze Andacht, Mirjam Zwitter-Slemic moderierte, der Chor „Club slowenischer Studenten“ und Lena Kolter mit ihrem Geigenspiel  umrahmten die Feierstunde.

„Die Erhaltung von Gedenkstätten an die nationalsozialistische Verfolgung und an den Widerstand gegen das NS-Regime sind unverzichtbare Einrichtungen der politischen Kultur “, so Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk,  der darauf verweist, dass Velden im Gedenkjahr 2020 eine eigene Erinnerungsveranstaltung  mit einer Ausstellung im öffentlichen Raum zum Thema „Deportation und Widerstand in Velden“ abhält.

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