Zum Thema:

01.12.2019 - 09:22Gast ver­prügelte Security Mit­arbeiter01.12.2019 - 09:17Geschirr­spüler geriet in Brand28.11.2019 - 21:04WAC verliert gegen Borussia Mönchengladbach24.11.2019 - 09:40Müll entflammte: 54 Feuerwehr Kameraden bekämpften Wohnungsbrand
Sport - Kärnten
© pixabay.com

So sieht es aus:

Vor dem Spiel gegen den WAC – Gladbach hat es in der Hand

Wolfsberg – Wer hätte das vor der Saison gedacht? Borussia Mönchengladbach führt nach elf Spieltagen souverän die Bundesligatabelle an.

 4 Minuten Lesezeit (506 Wörter) | Änderung am 25.11.2019 - 13.07 Uhr

Obwohl im Sommer mit Marco Rose ein neuer Trainer eingesetzt wurde, ist die Fohlenelf mit Bravour in die Saison gestartet. Und auch wenn der Auftakt in der Europa League für die Mannschaft mit einer krachenden 0:4 Pleite nicht besonders gut verlief, ist die Borussia auch hier wieder auf Kurs. Wir schauen vor dem Spiel gegen den WAC, wie sich Gladbach das europäische Überwintern sichern kann.

Katastrophenstart gegen den WAC

Als die Auslosung der Gruppe J der Europa League bekanntgegeben wurde, galt der AS Rom als größter Konkurrent um das Einziehen in die nächste Runde. Zwar kannte Marco Rose den WAC aus seiner Zeit bei Red Bull Salzburg zur Genüge, auf das, was am ersten Spieltag der Gruppenphase folgen sollte, war er so allerdings sicher nicht gefasst. Seine Gladbacher bekamen kein Bein an den Boden und mussten sich mit 0:4 vor heimischem Publikum geschlagen geben. Ein denkbar schlechter Start in die Europapokalsaison. Da sie in den kommenden beiden Partien gegen Basaksehir und Rom ebenfalls nur 1:1 spielten, geriet das Projekt Europa League bereits nach der Hinrunde in Gefahr.

Last-Minute-Erfolg gibt Auftrieb

Mit nur zwei Punkten aus drei Spielen stand die Elf von Marco Rose im Rückspiel gegen den AS Rom bereits mit dem Rücken zur Wand. Nachdem es lange Zeit 1:1 gestanden hatte und man sich schon auf eine erneute Punkteteilung einstellte, war es der junge Marcus Thuram, der in der letzten Minute zum Matchwinner avancierte. Wieder einmal ein Tor in der Nachspielzeit. Schon im Hinspiel gegen Rom brachte Lars Stindl das Spiel erst in der 95. Minute per Elfmeter zum Ausgleich und auch gegen Basaksehir musste ein Last-Minute-Treffer her. Dementsprechend glücklich zeigte sich auch der Matchwinner nach der Partie: „Wir sind überglücklich und werden das Lachen heute nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.“, so Thuram gegenüber der Sportschau.

Gladbach hat es in der eigenen Hand

Laut der besten deutschen wettanbieter Gladbach es in seinen eigenen Händen hat, die nächste Runde zu erreichen. Sollten sie noch beide ausstehenden Spiele gewinnen, wäre ihnen der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Auch vier Punkte würden für das Weiterkommen reichen, allerdings könnte es dann passieren, dass man als Zweitplatzierter auf einen schwierigeren Gegner in der nächsten Runde trifft. Dafür müssten sie allerdings die Revanche gegen den WAC, die am 28.11. stattfinden wird, für sich nutzen. Betrachtet man die letzten Ergebnisse der beiden Vereine, sieht es derzeit für den Tabellenführer der deutschen Bundesliga besser aus. Die Formkurve der Borussia zeigt steil nach oben, während der WAC zuletzt eine bittere 3:0 Niederlage in der Europa League hinnehmen musste und auch in der Liga gegen Spitzenreiter Salzburg nichts zu melden hatte. Dennoch ist auch für den WAC noch alles im Europapokal möglich. Bei einer Ausbeute von weniger als vier Punkten, wäre das Weiterkommen für Gladbach zwar auch noch im Bereich des Möglichen, allerdings müsste man sich dann auf fremde Hilfe, unter anderem vom WAC, verlassen – ein Umstand, der vermieden werden soll.

Schlagwörter:
Kommentare laden
ANZEIGE