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Spenden für Familien in Not

Spenden­aktion: „Ein Christ­baum für ein Kinder­lachen“

Klagenfurt – Wenn man an die Weihnachtszeit denkt, denkt man automatisch an einen prächtig geschmückten Weihnachtsbaum mit Geschenken darunter. Was man jedoch meist weniger bedenkt: Nicht jeder kann sich ein solches Weihnachtsfest leisten. Aus diesem Grund organisieren die Stadtwerke Klagenfurt gemeinsam mit der Dompfarre wieder eine Weihnachtsaktion für drei notleidende Klagenfurter Familien.

 2 Minuten Lesezeit (298 Wörter)

Schwere Schicksalsschläge, Krankheiten oder unverschuldete Ereignisse können jeden treffen und Existenzen an den Rand der Gesellschaft rücken. Die Stadtwerke Klagenfurt beschenkt drei Familien mit Kindern, die sich selbst einen Christbaum mit Geschenken nicht leisten können.

Spendenaktion für notleidende Familien

Wie jedes Jahr steht heuer wieder ein Christbaum im Eingangsbereich der Stadtwerke Klagenfurt (St. Veiter Str. 31). Dort sind STW-Kunden und STW-Mitarbeiter herzlich eingeladen, den Baum zu dekorieren und darunter Geschenke für Kinder aus drei notleidenden Klagenfurter Familien zu legen. Betreut wird dieses soziale Projekt von Dompfarrer Dr. Peter Allmaier, der persönlich dafür sorgt, dass die Spenden rechtzeitig bei den Familien ankommen und Kinderaugen strahlen lässt.

Diesen drei Familien wird geholfen

Familie von Doris:
Doris hat drei Kinder. Ihr Mann ist im Frühjahr an einer Krebserkrankung gestorben. Um ihrer Familie das Bestmögliche zu bieten, putzt sie an drei Arbeitsstellen. Zudem lebt auch ihre Mutter auch bei ihr, da sie pflegebedürftig ist. Ihr jüngster Sohn, Peter, ist 12 Jahre alt und geistig beeinträchtigt. Peter hat zwei Brüder im Alter von 13 und 15.

Familie von Susanne und Karl:
Susanne und Karl haben vier Kinder – Marlene (6 Jahre), Klaus (8 Jahre), Raffael (10 Jahre) und Benjamin (14 Jahre). Susanne ist Hausfrau und kümmert sich um die Kinder, Karl hat seine Arbeit verloren und findet keine neue Anstellung. Er arbeitet geringfügig als Hausmeister.

Familie von Kurt:
Kurt hat drei Kinder – zwei Mädchen im Alter von 6 und 9 Jahren und einen Jungen im Alter von 14 Jahren. Seine Frau litt an psychischen Problemen und hat sich von ihm getrennt, weshalb er das Sorgerecht der Kinder zugesprochen bekam. Kurt hat seine Arbeitsstelle verloren und macht seitdem Gelegenheitsjobs. Da er an einer Suchtkrankheit leidet, leben die Kinder teilweise in Pflegeeinrichtungen, die er jedoch besuchen darf.

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