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Politik - Villach
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Weidinger Signatur sorgt für Diskussion

Villach – Derzeit sorgt ein Adventkalender, der von einer Wochenzeitung erstellt wurde, für neuerlichen Gesprächsstoff. Der Villacher Gemeinderat Peter Weidinger signierte als Nationalratsabgeordneter, obwohl er das Amt derzeit nicht bekleidet.

 2 Minuten Lesezeit (243 Wörter) | Änderung am 03.12.2019 - 19.52 Uhr

Peter Weidinger, vormals ÖVP-Stadtrat in Villach und von November 2017 bis Oktober 2019 Parlamentarier, wünscht derzeit als Nationalratsabgeordneter in einem Adventkalender ein gesegnetes Weihnachtsfest. Doch die Angelobung findet erst statt, wenn die Regierungsbildung abgeschlossen ist und Elisabeth Köstinger, als Listen Erste der Kärntner ÖVP ein Ministeramt bekleidet.

Baumann: „Ungelegte Eier begackert man nicht“

In einer Presseaussendung bezieht auch FPÖ-Stadtparteiobmann StR Erwin Baumann Stellung zu dem Thema. So heißt es, dass die konstituierende Sitzung des Nationalrats am 23. Oktober stattfand – und zwar ohne Peter Weidinger. Und weiter wird kritisiert, dass Elli Köstinger nicht Ministerin ist, ergo Peter Weidinger kein Abgeordneter. „Ungelegte Eier begackert man lieber nicht. Allzu leicht wacht man zwischen den Stühlen auf und hat – kein Mandat“, so heißt es in der Presseaussendung. „Die FPÖ Villach erwidert die Weihnachtswünsche und wünscht Peter Weidinger selbstverständlich viele weitere schöne Jahre im Parlament. Bitte auf Villach nicht vergessen“, so Baumann.

„Wir haben daran nicht mehr gedacht“

In einer ersten Reaktion äußert sich Peter Weidinger gegenüber 5 Minuten: „Der Adventkalender ist schon im Sommer in Auftrag gegeben worden. Ich habe ihn ehrlich gesagt noch nie zu Gesicht bekommen!“ Stadtrat Christian Pober nimmt wie folgt Stellung zu dem Thema: „Der Adventkalender ist bereits im Frühjahr in Auftrag gegeben worden – also bereits vor dem Ibiza-Video. Es wurde derselbe Kalender wie im Vorjahr verwendet. Nach dem Skandal haben wir nicht mehr daran gedacht, den Adventkalender abzuändern.“

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