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Politik - Klagenfurt
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Klagenfurter Innenstadt beleben

Germ/Scheider: „Stillstand in Klagenfurt beenden“

Klagenfurt – Bei der heutigen Pressekonferenz haben Vizebürgermeister Wolfgang Germ und Stadtrat Christian Scheider brisante Innenstadt-Themen, die Finanzierung des neuen Hallenbades und die Revitalisierung der Schleppe Alm aufgegriffen und Lösungen präsentiert.

 3 Minuten Lesezeit (378 Wörter)

„Die Bürgermeisterin müsse sich endlich eingestehen, dass die derzeitigen Zustände einen rapiden Abwärtstrend für die Landeshauptstadt verfolgen. Von dieser Legislaturperiode wird nicht viel übrig bleiben außer der Stadionwald und Klagenfurt 500. Beides kostete den Steuerzahler über 1 Million und von Nachhaltigkeit keine Spur“, sind sich Scheider und Germ einig.

Innenstadt

„Die bisherigen Versuche zur Beseitigung der über 90 Leerstandsflächen waren sichtlich zu halbherzig. Die Situation verschlechtert sich beinahe wöchentlich und dazu gibt es immer weniger Bewohner in der Innenstadt“, sagt Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Er schlägt vor, ähnlich wie die Stadt Wels, einen „Stadtmakler“ einzusetzen. Dieser soll mit Eigentümern und Geschäftstreibenden kommunizieren, vermitteln und Anreize schaffen, dass leerstehende Geschäfte endlich genutzt werden.

Denkmalschutz Altstadt

Das Bundesdenkmalamt plant, bestimmte Gebäude am Alten Platz unter Denkmalschutz zu stellen. „Die ganze Angelegenheit wurde überfallsartig abgehandelt. Da verwundert es nicht, dass die betroffenen Eigentümer große Bedenken haben“, sagt Vizebürgermeister Germ, der sich grundsätzlich vorstellen könnte, die Außenfassaden unter Denkmalschutz zu stellen.

Finanzierung Hallenbad

„Die Klagenfurter Stadtwerke seien, genauso wie die Stadt selbst, aktuell nicht in der Lage die Finanzierung eines Hallenbades zu stemmen“, sagt Stadtrat Christian Scheider. „Man muss den Bürgern endlich reinen Wein einschenken. Wir hätten heute schon ein neues Hallenbad, hätte die heutige Koalition 2014 dem Neubau zugestimmt. Damals wäre eine Realisierung durch die STW möglich gewesen und es gab bereits ein fertiges Konzept. Stattdessen herrsche jetzt völliger Stillstand und der Abgang für das alte Hallenbad habe sich von 2,2 auf fast 4 Millionen Euro erhöht und damit fast verdoppelt. Ohne einen Investor sei eine Realisierung wohl nicht möglich“, meint Scheider.

Revitalisierung Schleppe Alm

Die erneut aufgeflammte Diskussion zur Wiederbelebung der Schleppe Alm sieht Stadtrat Scheider positiv: „Sollten die Betreiber der Gerlitze tatsächlich Interesse an einem Betrieb am Klagenfurter Hausberg haben, darf diese Chance nicht ungenutzt bleiben“. Bereits im Jahr 2013 wollten die Freiheitlichen mit einer Investition von 100.000 Euro eine Revitalisierung des Schibetriebes ermöglichen. „Das wurde damals im Stadtsenat abgelehnt und seither liegt der Hügel brach. Ein familiäres Nutzungskonzept wäre absolut zu begrüßen“, so Scheider. Jetzt seien die Wirtschafts- und Sportreferenten Geiger und Pfeiler gefordert, dass aus den Überschriften auch Realität wird.

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