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Politik - Klagenfurt
Geiger:
Geiger: "Das Gefahrenpotenzial brennender Elektroautos wird unterschätzt." © ÖVP-Gemeinderatsclub

,,Unterschätztes Gefahrenpotenzial"

Brennende Elektro­autos: Geiger fordert Konzept

Klagenfurt – Der ÖVP Gemeinderatsklub macht darauf aufmerksam, dass das Gefahrenpotenzial brennender Elektroautos unterschätzt werde. Der Stadtrat Markus Geiger fordert den zuständigen Referenten FPÖ Stadtrat Christian Scheider auf, ein Konzept für den Ernstfall vorzulegen.

 2 Minuten Lesezeit (328 Wörter)

Der Gemeinderatsklub der ÖVP weist in ihrer aktuellen Aussendung darauf hin, dass mittlerweile ein Anstieg der Neuzulassungen an Elektroautos in Österreich und Kärnten zu verzeichnen ist. Aus diesem Grund müsse, laut der ÖVP Klagenfurt, eine entsprechende Überprüfung der Ausstattung der Feuerwehren vorgenommen werden. Die größte Brandgefahr bei Elektroautos sei nicht der austretende Treibstoff, wie bei Benzin- bzw. Dieselmotoren, sondern die Selbstentzündung der Lithium-Ionen-Batterien. Auch eine erhebliche Stromschlaggefahr, durch die verwendeten Hochvoltsysteme, sei für die Insassen und Rettungskräfte lebensgefährlich. Wie der Gemeinderatsklub berichtet, stellt sich der Löschvorgang für die Feuerwehren, durch die Sauerstoffselbsterzeugung der Lithium-Ionen Zellen, als sehr schwierig heraus. Für den Löschvorgang werde sehr viel Wasser, bis zu 15.000 Liter, benötigt.

Volkspartei fordert ein Konzept

VP Stadtrat Markus Geiger betont daher: „Ich möchte mir nicht vorstellen was passiert, wenn ein Elektroauto in der Klagenfurter Innenstadt zu brennen beginnt. Unsere Berufsfeuerwehr muss die Freigabe für die Anschaffung eines dem Zweck entsprechenden Feuerlöschcontainers und dem dafür vorgesehenen Zusatzequipment erhalten. Besser frühzeitig Handeln, als sich einem nicht einschätzbaren Risiko auszusetzen. Daher werden, wir die neue Klagenfurter Volkspartei, im nächsten Gemeinderat, einen diesbezüglichen Antrag einbringen.“ Die Klagenfurter Volkspartei fordert den zuständigen Referenten FPÖ Stadtrat Christian Scheider auf, ein Konzept für dieses Gefahrenpotential vorzulegen und einen Beschaffungsplan zu erstellen.

Löschcontainer sollen die Lösung sein

Laut der ÖVP Klagenfurt wären mittlerweile sogenannte Löschcontainer für Feuerwehren verfügbar. Dabei wird das brennende Fahrzeug mittels Seilwinden in den Container befördert und anschließend mit Wasser geflutet bis die brennende Batterie bedeckt ist. Das Wasser kann anschließend sicher entsorgt werden. Die Elektroauto-Förderungen, müsse laut der ÖVP, Hand in Hand mit der Sicherstellung der nötigen Ausstattungen der Feuerwehren einhergehen.

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Laut der ÖVP Klagenfurt wären mittlerweile sogenannte Löschcontainer für Feuerwehren verfügbar.

Laut der ÖVP Klagenfurt wären mittlerweile sogenannte Löschcontainer für Feuerwehren verfügbar. - © ÖVP-Gemeinderatsclub

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