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v.l.n.r.: David Hofer, Anke Bosse, Olivia Kada, Stefan Rass, Duo klak, Peter Kaiser, Igor Pucker
v.l.n.r.: David Hofer, Anke Bosse, Olivia Kada, Stefan Rass, Duo klak, Peter Kaiser, Igor Pucker © LPD Kärnten/fritzpress

Im Bereich Langzeitpflege:

Olivia Kada erhielt Förderungs­preis des Landes Kärnten

Feldkirchen – Im Rahmen der feierlichen Verleihung der Kulturpreise des Landes Kärnten am 6. Dezember 2019 im Stadttheater Klagenfurt wurde die an der FH Kärnten tätige Wissenschaftlerin, Olivia Kada, mit dem Förderungspreis für Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Sie erhält den Preis für ihre Forschungen im Bereich Altenpflege.

 2 Minuten Lesezeit (255 Wörter)

Die promovierte Psychologin Olivia Kada widmet sich an der FH Kärnten in ihren Forschungsaktivitäten der Lebensphase Alter mit dem Fokus auf Lebensqualität. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bilden dabei Versorgungsfragen im Bereich Langzeitpflege (Evaluations- und Interventionsforschung) sowie Herausforderungen und Ressourcen in der Altenpflege. Ein weiterer Fokus liegt auf der Erforschung der Effekte von technischen Lösungen im Alter.

Forschung für mehr Lebensqualität im Pflegeheim

„Mit meiner Forschung einen Beitrag zu mehr Lebensqualität in der Lebenswelt Pflegeheim zu leisten, ist mir ein großes Anliegen. Dabei ging es insbesondere darum, konkrete Möglichkeiten der Versorgungsoptimierung zu evaluieren und moralische Herausforderungen in der Pflegeheimversorgung zu beleuchten,“ betont Olivia Kada, Senior Researcher im Studienbereich Gesundheit & Soziales an der FH Kärnten und freut sich über den Förderungspreis des Landes Kärnten.

Details zu Olivia Kada:

Olivia Kada hat sich mit ihren Forschungsergebnissen im Bereich der Altenpflege einen hervorragenden Ruf über die Landesgrenzen hinaus erworben und bereits über 150 wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht. Für ihre Arbeit „Subjektive Theorien zu Lebensqualität und Gesundheit im Alter. Eine explorative Studie mit Pflegeheimbewohnern und ihren Pflegekräften.” ist sie 2017 mit dem renommierten Ignatius Nascher Förderpreis der Stadt Wien für Geriatrie ausgezeichnet worden.

Im Herbst 2016 wurde ihr der Theo und Friedl Schöller-Preis, der höchstdotierte Wissenschaftspreis für Altersmedizin in Deutschland, verliehen. Der Preis würdigte ihre Leistungen im Projekt „Versorgungsoptimierung in Kärntner Pflegeheimen“, das in Kooperation mit dem Klinikum Klagenfurt und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt durchgeführt wurde.

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