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Politik - Villach
SYMBOLFOTO © Christian Debelak/Bundesheer

Fordert Auskunft von Landes­verteidigungs­minister:

Oberrauner: „Ist das Bundes­heer beim Katastrophen­schutz zukunfts­fit?“

Villach – Die Villacher Nationalratsabgeordnete hat am Mittwoch, den 11. Dezember 2019, eine Schriftliche Anfrage an Landesverteidigungsminister Starlinger gerichtet, um zu erfahren, wie gut die Kasernen auf den Verteidigungsfall und regionale Krisensituationen wie Naturkatastrophen vorbereitet sind.

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„Der Klimawandel wird unserer Region mehr Extremwetterlagen mit Starkregen und Überschwemmungen bringen. Das Bundesheer ist ein unverzichtbarer und verlässlicher Partner, um auf derartige Notfälle schnell reagieren zu können. Das hat es auch bei den aktuellen Hochwassereinsätzen wieder bewiesen,“ hebt Oberrauner hervor. Entscheidend dafür sei jedoch, laut der Nationalratsabgeordneten, dass die Kasernen ausreichend auf die steigenden Einsatzfälle vorbereitet seien und über die notwendige Ausrüstung verfügen.

Oberrauner zweifelt am Zustand der Villacher Kasernen

Hier meldet Oberrauner Zweifel an. Besonders die Hensel- und die Rohrkaserne seien laut ihr schon seit Jahren enorm sanierungsbedürftig. Das werfe die Frage auf, ob das Bundesheer in Kärnten und Villach beim Katastrophenschutz zukunftsfit ist. „Reicht zum Beispiel die aktuelle Infrastruktur aus, um bei extremen Notfallsituationen eine autarke Strom- und Wasserversorgung bieten zu können und damit auch für zivile Einsatzkräfte als wichtige Sicherheitsinsel zu dienen?,“ möchte Oberrauner wissen.

Nationalratsabgeordnete fordert klare Auskunft

Die Nationalratsabgeordnete erwarte sich vom Landesverteidigungsminister eine klare Auskunft über den aktuellen Zustand der Kasernen in Kärnten „und darüber, wie sie für die Landesverteidigung und die zunehmenden Kriseneinsätze fit gemacht werden sollen, damit das Bundesheer auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein kann,“ erklärt Oberrauner abschließend.

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