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Sport - Klagenfurt
Am morgigen Dienstagabend stehen die Rotjacken des EC-KAC den ungarischen Gegnern des Fehérvár AV19 wiedermal auswärt gegenüber.
Am morgigen Dienstagabend stehen die Rotjacken des EC-KAC den ungarischen Gegnern des Fehérvár AV19 wiedermal auswärt gegenüber. © PSR/EC-KAC/Kuess

EC-KAC vs. Fehérvár AV19

Rotjacken reisen nach Ungarn

Székesfehérvár – Die nächste Drei-Spiele-Woche für den EC-KAC eröffnet der Auftritt bei Fehérvár AV19 am morgigen Dienstagabend.

 6 Minuten Lesezeit (779 Wörter) | Änderung am 13.01.2020 - 17.27 Uhr

Sein 36. Saisonspiel in der Erste Bank Eishockey Liga bestreitet der EC-KAC am Dienstagabend (Spielbeginn: 19.15 Uhr) wieder auswärts: Die Rotjacken gastieren beim aktuellen Tabellenneunten, Fehérvár AV19, in Ungarn. Diese Begegnung wird nicht im TV oder als Online-Videostream übertragen, über den Spielverlauf informieren der Live-Ticker auf kac.at sowie (ab 20.04 Uhr) das Kärntner Eishockeymagazin von Radio Kärnten.

Die Ausgangssituation

Der EC-KAC feierte am vergangenen Wochenende in Dornbirn (3:0) und gegen Znojmo (4:0) zwei Shutout-Siege hintereinander, insgesamt spielten die Rotjacken damit heuer bereits elf Mal „zu null“. In der Tabelle liegen die Klagenfurter damit auf Rang drei, der Vorsprung auf die erste Mannschaft „unter dem Strich“, den HCB Südtirol, beträgt trotz eines Spiels weniger wieder fünf Zähler. Gegen Fehérvár AV19 hat der EC-KAC allerdings seine beiden letzten Partien jeweils mit einem Treffer Differenz verloren: In Ungarn unterlag man Ende Oktober mit 2:3, zu Hause beim letzten Auftritt vor Weihnachten mit 1:2. Die Roten Teufel waren in der jüngeren Vergangenheit meist ein sehr schwerer Brocken für die Kärntner: Seit Saisonbeginn 2018/19 gingen sieben der neun Konfrontationen an das Team von Head Coach Hannu Järvenpää. Fehérvár AV19 liegt aktuell auf dem neunten Tabellenplatz und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (bei nur noch zwei auszutragenden Partien fünf Punkte Rückstand auf den Achten aus Villach, der noch fünf Spiele zu bestreiten hat) mit zwei Bonuspunkten in die Qualifikationsrunde starten. Die Ungarn fuhren in den jüngsten neun Runden nur einen „Dreier“ ein und verloren jedes ihrer letzten vier Spiele, zuletzt unterlagen sie am Sonntagabend vor eigenem Publikum dem Tabellenletzten Dornbirn mit 1:3.

Der Gegner:

In seinen bislang zwölf Saisonen in der Erste Bank Eishockey Liga verpasste Fehérvár AV19 sieben Mal die Qualifikation für die Play-Offs, fünf Mal scheiterte der Klub im Viertelfinale. Auch in der aktuellen Spielzeit wird in der unteren Gruppe der Zwischenrunde ein wahrer Kraftakt vonnöten sein, um es in die Post Season zu schaffen: Die Ungarn werden höchstwahrscheinlich mit einem Malus von vier Zählern gegenüber dem letzten Play-Off-Platz in die Qualifikationsrunde starten. Das bisher eher durchwachsene Jahr der Roten Teufel kannte nur zwei wirklich erfolgreiche Phasen: Ende Oktober gelangen vier Regulation-Siege am Stück, von Ende November bis Weihnachten punktete man in sieben von neun aufeinanderfolgenden Partien.

Aktueller Topscorer Székesfehérvárs ist mit großem Vorsprung auf seine Teamkollegen Andrew Yogan: Der US-Amerikaner hält bereits bei 39 Zählern, was in der ligaweiten Wertung Rang fünf bedeutet, seine 18 Saisontore werden in der EBEL zudem nur von zwei Spielern, Brian Lebler und Thomas Raffl, überboten. Mit elf Legionären schöpften die Ungarn das Import-Kontingent über weite Strecken der Spielzeit voll aus, vergangene Woche trennte man sich jedoch vom finnischen Stürmer Mikko Lehtonen, um potenziell noch Platz für eine Nachverpflichtung für die Zwischenrunde zu schaffen. Probleme hat Fehérvár AV19 vor allem in der Defensive: Der Gegentorschnitt pro Partie (3,47) lag nur in einer der letzten acht Saisonen höher, Goalie Mike Ouzas musste bei 30 Starts bereits 19 Niederlagen hinnehmen – mehr als jeder andere Torhüter in der Liga. Die historische Bilanz aus EBEL-Begegnungen zwischen Fehérvár AV19 und dem EC-KAC ist recht ausgeglichen, mit 35 zu 30 Siegen haben die Rotjacken die Nase nur knapp vorne. Allerdings endeten 69,2 Prozent der Duelle (45 von 65) mit einem Sieg für die jeweils gastgebende Mannschaft. Speziell die Konfrontationen auf ungarischem Eis waren meist äußert hart umkämpfte: In 22 der 32 Spiele trennte die beiden Teams am Ende nur ein Treffer.

Die Personalien:

Der EC-KAC reist ohne die rekonvaleszenten Marcel Witting und Nick Petersen nach Ungarn. Auch Goalie Lars Haugen, der bereits ins Team zurückkehren sollte, am Sonntag jedoch einen Rückschlag erlitt, wird nicht mit von der Partie sein. Angeschlagen sind die beiden Verteidiger Martin Schumnig und Clemens Unterweger, beide werden allerdings im Bus nach Székesfehérvár sitzen, über ihre Einsätze wird nach dem Morning Skate am Spieltag entschieden. Zur Absicherung komplettiert Michael Kernberger die rot-weiße Reisegruppe, er würde in das Lineup aufrücken, sollte einer der beiden Abwehrspieler ausfallen.

Der Kommentar:

„Wir freuen uns sehr über die Art und Weise, wie wir in den letzten Partien aufgetreten sind, defensiv agierten wir, gestützt auf einen überragenden Goalie, sehr stark, daran wollen wir weiter anknüpfen. Székesfehérvár ist eine unangenehme Spielstätte für viele Auswärtsteams, wir wissen aber, dass fünf sehr wichtige Begegnungen auf uns zukommen, ehe eine Zwischenabrechnung folgt. Insofern gehen wir quasi auf Geschäftsreise nach Ungarn: Unser Investment muss mentale Stabilität sein, dann winken drei Punkte als Ertrag.“ (David Fischer, Verteidiger EC-KAC)

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