fbpx

Zum Thema:

24.01.2020 - 18:12„Zisch dir eines!“ – am Tag des Dosen­bieres24.01.2020 - 15:07Kitzbühel-Krimi: Matthias Mayer knapp am Sieg „vorbei­gezischt“24.01.2020 - 12:52Fake: Magenta warnt vor Phishing Emails23.01.2020 - 16:13Coronavirus: Kärnten bereit für unwahrscheinlichen Ausbruch
Wirtschaft - Kärnten
© pixabay

Durch Förderungsprogramm

100 Millionen Euro für Entwicklung des ländlichen Raums ins Kärnten

Kärnten – Das Österreichische Programm für ländliche Entwicklung 2014-2020 (LE 2014-2020) ist das zentrale Förderungsprogramm für die Land- und Forstwirtschaft in Kärnten. Auch heuer werden wieder etwa 100 Millionen Euro in die Entwicklung der ländlichen Regionen fließen.

 3 Minuten Lesezeit (368 Wörter)

In einem Zeitraum von sieben Jahren stehen Kärnten rund 716 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung. Auch heuer wieder werden etwa 100 Millionen Euro in die Entwicklung der ländlichen Regionen fließen. Voraussetzung dafür ist eine Kofinanzierung des Landes Kärntens in der Höhe von 19 Millionen Euro, die aus dem Agrarbudget von Landesrat Martin Gruber kommt. Heute, Dienstag, wurde in der Regierungssitzung die Bereitstellung der dafür erforderlichen Landesmittel beschlossen. „Damit verfünffachen wir die Landesmittel und stellen die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft, eine nachhaltige Bewirtschaftung sowie eine ausgewogene räumliche Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und Gemeinschaft sicher“, so Landesrat Martin Gruber.

„9500 Kärntner Bergbauernbetriebe profitieren davon“

Mit dem Geld werden verschiedene Fördermaßnahmen finanziert. Eine davon ist das Österreichische Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL). Rund 85 Prozent der Kärntner Betriebe nehmen jedes Jahr am ÖPUL teil, mit der eine umweltschonende Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen gewährleistet wird. In Summe werden im Jahr rund 33 Millionen Euro an mehr als 8600 Betriebe ausgezahlt. Eine wichtige finanzielle Unterstützung aus dem LE 2014-2020 erhalten auch die Kärntner Bergbauern in der Höhe von 36 Millionen Euro. „Die Ausgleichszulage ist enorm wichtig, da damit die wettbewerbsbedingten Nachteile der Bewirtschaftung der Bergregionen ausgeglichen werden. Davon profitieren etwa 9500 Kärntner Bergbauernbetriebe“, erklärte Gruber. Neben den genannten Flächenmaßnahmen können auch Investitionen in die landwirtschaftliche Infrastruktur sowie in die Anschaffung von Maschinen unterstützt werden. Alleine in diesem Bereich werden rund neun Millionen Euro aufgewendet.

Mittel sollen auch für 2021 sichergestellt werden

Das Förderprogramm LE 2014-2020 unterstützt eine moderne, effizient und nachhaltig produzierende Land- und Forstwirtschaft, aber auch die regionale Wirtschaft sowie die Gemeinden und setzt somit soziale Akzente. Nicht zuletzt werden damit auch zahlreiche LEADER-Projekte in den Kärntner Regionen gefördert, die sowohl touristische als auch gesellschaftliche Maßnahmen setzen. Im Vorjahr waren es mehr als 80 solcher Projekte. „Das ländliche Entwicklungsprogramm ist somit ein Wachstumsmotor für den ländlichen Raum und sorgt für Stabilität und Kontinuität“, sagte Gruber. Daher sei es das erklärte Ziel, diese Mittel auch wieder für die kommende Periode ab 2021 für Kärntens Regionen sicherzustellen, so Gruber.

Kommentare laden
ANZEIGE