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Sport - Klagenfurt
Jährliches Treffen der Kärntner Sportfamilie im Rahmen der Präsentation des Sportjahresberichtes 2019 und Ausblick Sportjahr 2020 mit Landessportdirektor Arno Arthofer , Kevin Haselsberger, Valentina Dreier, Xandi Huber, Sandra Polak, Christoph Dressler , Julia Sciancalepore und LH Peter Kaiser
Jährliches Treffen der Kärntner Sportfamilie im Rahmen der Präsentation des Sportjahresberichtes 2019 und Ausblick Sportjahr 2020 mit Landessportdirektor Arno Arthofer , Kevin Haselsberger, Valentina Dreier, Xandi Huber, Sandra Polak, Christoph Dressler , Julia Sciancalepore und LH Peter Kaiser © LPD Kärnten/Helge Bauer

Rück- und Ausblick:

Kärntner Sport­familie traf sich in Klagenfurt

Klagenfurt – Das alljährliche Treffen der Kärntner Sportfamilie fand am letzten Samstag, dem 18. Jänner, im Sportpark Klagenfurt statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierten Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer den Sportjahresbericht 2019 und gaben einen Ausblick auf das Sportjahr 2020.

 5 Minuten Lesezeit (717 Wörter)

An den Beginn seiner Rede stellte Landeshauptmann Peter Kaiser den Dank an jede Einzelne und jeden Einzelnen, der aktiv, als Funktionärin und Funktionär oder von Amts wegen dem Sport verbunden sei. „Sport ist schon lange nicht mehr die schönste Nebensache, sondern schon lange Hauptsache. Sport ist ein Faktor, auf den wir niemals verzichten wollen und werden.“

35.000 ehrenamtliche Helfer

Das Sportbudget des Landes sei gut aufgestellt – nach Vorarlberg und Wien sei es das dritthöchste österreichweit mit rund 18 Euro pro Einwohner. „Wir gehen damit sparsam und effizient um, auch in dem Wissen, dass Vieles nicht möglich wäre ohne die zahlreichen Funktionärinnen und Funktionäre“, betonte Kaiser. Im Bereich der Ehrenamtlichen hätte Kärnten eine Zahl erreicht, die kein anderes Bundesland bieten könne. „Von 561.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind 35.000 ehrenamtlich tätig – ich danke im Namen des Landes Kärnten für den Einsatz“, so der Landeshauptmann.

28 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner – also rund 164.500 Menschen – seien Mitglieder bei einem der rund 1.600 Sportvereine. „Diese Zahl kann positiv stimmen, aber ich sehe noch das Potential in den 72 Prozent, denn je mehr Menschen Sport treiben, desto mehr nutzt es der Gesundheit.“

Die zahlreichen Vereine mit ihren Sportlerinnen und Sportlern, Trainerinnen und Trainern sowie zahlreichen ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären zu servicieren und politisch zu administrieren bedürfe sehr viel Arbeit. Der Landeshauptmann dankte daher auch Gerhild Hubmann und Arno Arthofer – „Ohne Eure Tätigkeit wäre der Sport nicht das, was er ist“, sagte Kaiser.

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Jährliches Treffen der Kärntner Sportfamilie im Rahmen der Präsentation des Sportjahresberichtes 2019 und Ausblick Sportjahr 2020.

Jährliches Treffen der Kärntner Sportfamilie im Rahmen der Präsentation des Sportjahresberichtes 2019 und Ausblick Sportjahr 2020. - © LPD Kärnten/Helge Bauer

Highlights 2019

2019 sei ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen und es habe so manches sportliche Highlight gegeben. „Kärnten wurde in das mediale Rampenlicht gestellt und international sichtbar gemacht“, freute sich der Sportreferent und verwies auf einige großartige Erfolge: So den WM-Sieg von Vanessa Herzog im Eisschnelllauf, den Kärntner Medaillenregen bei der Ski-WM in Are, die Silbermedaille von Hanno Douschan im Snowboardcross oder die großartige Leistung von Markus Salcher bei der Para-Ski-WM in Sella Nevea. Weiters würden die tollen Erfolge des WAC und KAC den ausgezeichneten Ruf Kärntens als Sportland verteidigen. Nicht zu vergessen seien auch die Bereiche Tischtennis, Eisschützen und Volleyball. Erfreulich seien auch die bereits erfolgten Olympiaqualifikationen von Magdalena Lobnig (Rudern), Felix Oschmautz, Nadine Weratschnig (beide Kanu) und Lisa Perterer (Triathlon) für Tokio 2020.

Investitionen in Infrastruktur

„Viel wurde in den letzten Jahren auch in die Sportinfrastruktur sowie in den Nachwuchs- und Breitensport investiert. Wir wollen damit allen Sportbegeisterten die besten Rahmenbedingungen bieten“, sagte Kaiser und erwähnte in diesem Zusammenhang den bereits fixierten Ausbau der Villacher Stadthalle.

50 Jahre Sportstudium an der Uni

Besonders erfreut zeigte sich Kaiser als Sport- und Bildungsreferent über die Einführung des achtsemestrigen Studiums „Bewegung und Sport“ an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die heuer ihr 50-Jahr-Jubiläum feiere. „Die Sportbegeisterung zu erhalten und zu steigern, ist das Ziel, das ich als Sportreferent des Landes weiterverfolgen werde“, betonte Kaiser und deponierte noch einen persönlichen Wunsch: „Es werden sehr viele Anliegen an uns herangetragen, wir prüfen und nehmen alles sehr ernst, aber nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden. Trotzdem wird immer versucht, das Beste zu machen. Gestalten wir 2020 gemeinsam zu einem sportlichen Erfolgsjahr.“

Der Sportjahresbericht

„Der Sportjahresbericht, der heuer bereits zum dritten Mal veröffentlicht wird, soll alle Daten transparent machen und die Erfolge der Kärntner Sportlerinnen und Sportler zeigen – das ist das Sportland Kärnten auf 112 Seiten“, informierte Landessportdirektor Arthofer. Im Spitzensport seien das Olympiazentrum Kärnten, die 16 Leistungszentren und der Sportpark Klagenfurt mehr als nur Aushängeschilder. Aber auch das Bewegungsangebot für Kinder und Jugendliche soll gemeinsam mit den Verbänden und Vereinen weiter ausgebaut werden. „Sport und Bewegung sind in der Alltagskultur stark verankert. Hier werden wichtige Werte wie Fairness, Toleranz, Respekt und Teamgeist vermittelt“, betonte der Landessportdirektor. Gleichzeitig werde der Nachwuchsleistungssport nach Kräften unterstützt. „Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder für die Jugend“, so Arthofer.

Unter den zahlreichen Besuchern am Samstag waren auch Gerhild Hubmann, Leiterin der Abteilung Bildung und Sport, Klagenfurts Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler und Stadtrat Franz Petritz, Martin Kroissenbacher, Direktor der Stadthalle Villach sowie zahlreiche Sportlerinnen und Sportler. Für die Moderation sorgte ORF-Moderator Tono Hönigmann.

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