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Inzwischen ist das Mädchen neun Jahre alt. Auf der Anklagebank sitzt heute der Onkel des Stiefvaters.
SYMBOLFOTO Inzwischen ist das Mädchen neun Jahre alt. Auf der Anklagebank sitzt heute der Onkel des Stiefvaters. © pixabay.com

Schöffengericht:

Schlimmer Verdacht: Wurde 7-jähriges Mädchen miss­braucht?

Villach Land – Die Schilderungen und Details, die heute, am Mittwoch, dem 29. Jänner 2020 seitens der Staatsanwaltschaft in Form der Anklageschrift nach Paragraph 201 vorgetragen werden, lassen vermutlich niemanden kalt. Im Raum stehen Vergewaltigung, geschlechtliche Nötigung und schwerer sexueller Missbrauch einer Unmündigen.

 1 Minuten Lesezeit (197 Wörter) | Änderung am 29.01.2020 - 14.57 Uhr

Besonders prekär ist, dass 5 Minuten-Recherchen im Vorfeld folgendes Bild skizzierten: Das vermeintliche Opfer soll bei der ersten Tat erst sieben Jahre alt gewesen sein und soll gemeinsam mit ihrer Familie und mit dem Angeklagten, ein Pensionist (60), unter einem Dach in der Gemeinde Velden gelebt haben. Es soll sich beim Angeklagten um ein Familienmitglied, genauer gesagt dem Onkel des Stiefvaters des heute 9-jährigen Mädchens handeln.

Zeitraum: Knapp zwei Jahre

Das Schöffengericht mit Richter Gernot Kugi als Vorsitzendem wird heute zu klären haben, was im Zeitraum vom Sommer 2017 bis März 2019 wirklich passiert ist. Im Raum stehen zahlreiche Angriffe, das Verbrechen der Vergewaltigung, der geschlechtlichen Nötigung, des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und das Vergehen des Missbrauchs des Autoritätsverhältnisses. Eine obszöne Zeichnung in der Schultasche des kleinen Mädchens soll den Fall im März 2019 mit einer darauffolgenden Anzeige ins Rollen gebracht haben. Laut § 201 Strafgesetzbuch kann bei Vergewaltigung eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren verhängt werden. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

Update

Die Öffentlichkeit wurde von der Verhandlung ausgeschlossen. Nach der Einvernahme der Zeugen und des Angeklagten wurde der heutige Prozess auf unbestimmte Zeit vertagt.

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