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Das Eis auf den Kärntner Seen ist derzeit so dünn, dass das Betreten der Eislächen zum Beispiel am Silbersee verboten ist.
Das Eis auf den Kärntner Seen ist derzeit so dünn, dass das Betreten der Eislächen zum Beispiel am Silbersee verboten ist. © 5min.at

Beim Versuch, ihren Hund zu retten:

Hunde­besitzerin brach am Silbersee ein

Silbersee – Vor kurzem mussten die Einsatzkräfte der FF Hauptfeuerwache Villach zu einem Einsatz an den Silbersee ausrücken. Eine Frau war dort am dünnen Eis eingebrochen. Sie wollte aber eigentlich nur ihren Hund aus dem Wasser ziehen.

 2 Minuten Lesezeit (320 Wörter) | Änderung am 03.02.2020 - 18.34 Uhr

Am heutigen Montag, dem 3. Februar, konnte in letzter Sekunde eine Frau aus dem Silbersee gerettet werden. Eine Anruferin bei der Feuerwehr Einsatzzentrale meldete gegen 16.30 Uhr aufgeregt, dass ein Hund im Eis des Sees eingebrochen sei und die verzweifelte Besitzerin ihr Tier selber retten wolle.

Seitens der Feuerwehreinsatzzentrale der Stadt Villach wurde sofort die FF Hauptfeuerwache Villach und die örtlich zuständige Feuerwehr St. Ulrich alarmiert und die Anruferin eindringlich gebeten, die Hundehalterin zu beruhigen und von ihrem Versuch den Hund zu retten, abzuhalten.

Frau brach bei Rettungsversuch ein

Kurz vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte meldete ein weiterer Anrufer, dass die Person den Hund dennoch retten wollte und dabei rund 25 Meter vom Ufer entfernt eingebrochen sei.

Als die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF ST. Ulrich eintrafen, hielt sich die Person an einem Rettungsring fest – so OBI Martin Regenfelder von der Hauptfeuerwache Villach.

Innerhalb weniger Sekunden wurde der mitgeführte Eisretter vorgenommen, Regenfelder arbeitete sich dann liegend bis knapp vor die Einbruchstelle vor und zog die Frau zuerst auf das Eis und dann in den Eisretter. Die Landmannschaft zog dann die Frau völlig durchnässt ans Ufer.

Frau unterkühlt

Die unterkühlte Frau wurde bis zum Eintreffen des ebenfalls alarmierten Rettungsdienstes im Fahrzeug der Feuerwehr St. Ulrich versorgt und anschließend ins LKH Villach eingeliefert. Im Zuge der Rettungsaktion konnte der Hund in eigener Kraft die Eisfläche unverletzt verlassen.

Die Hauptfeuerwache Villach warnt: „In diesem Zusammenhang müssen wir eindringlich die Bevölkerung warnen, aufgestellte Verbotsschilder zu beachten und sich keinesfalls selbst in Gefahr zu begeben.“

Im Einsatz stand die Hauptfeuerwache Villach, die örtlich zuständige FF St. Ulrich und ein Team der Österreichischen Wasserrettung Einsatzstelle Villach sowie ein Team des Roten Kreuzes und die Polizei Villach.

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Der Hund konnte sich selbst aus dem Wasser befreien und ist ersten Informationen zufolge wohlauf.

Der Hund konnte sich selbst aus dem Wasser befreien und ist ersten Informationen zufolge wohlauf. - © HFW Villach

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