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Sport - Kärnten
Die beiden Kärntner Snowboarder Niko Beer (einmal Silber) und Mario Horn (4. und 5.) konnten im internationalen Vergleich mit anderen Nationen aufzeigen.
Die beiden Kärntner Snowboarder Niko Beer (einmal Silber) und Mario Horn (4. und 5.) konnten im internationalen Vergleich mit anderen Nationen aufzeigen. © Special Olympics Österreich

Großer Erfolg in Schweden:

Kärntner holten fünf Medaillen in Schweden

Kärnten/Schweden – Die Special Olympics Invitational Games 2020 in Åre and Östersund gingen am gestrigen Mittwoch zu Ende. Mit zahlreichen bleibenden Eindrücken und zwölf Medaillen im Gepäck kehrte die rot-weiß- rote Delegation aus Schweden zurück – gleich fünf davon steuerte das teilnehmende Quartett aus Kärnten bei.

 3 Minuten Lesezeit (382 Wörter) | Änderung am 06.02.2020 - 15.35 Uhr

Die Kärntner Langläuferin Katharina Plank, von der Diakone de la Tour Treffen, eroberte Gold im 100m Langlauf und Bronze im 500m Langlauf. Ihre Kollegin, Christiana Schwaiger, ebenfalls von der Diakonie de la Tour Treffen, sicherte sich in den Langlaufbewerben zwei Silbermedaillen (100m und 500m).

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Katharina Plank eroberte Gold im 100m Langlauf und Bronze im 500m Langlauf. Ihre Kollegin, Christiana Schwaiger sicherte sich in den Langlaufbewerben zwei Silbermedaillen (100m und 500m).

Katharina Plank eroberte Gold im 100m Langlauf und Bronze im 500m Langlauf. Ihre Kollegin, Christiana Schwaiger sicherte sich in den Langlaufbewerben zwei Silbermedaillen (100m und 500m). - © Special Olympics Österreich

Edelmetall gab es auch für den Kärntner Snowboarder Nikolas Beer von der Diakonie de la Tour Treffen. Er fuhr im Snowboard Super-G auf den zweiten Platz. Pech hatte hingegen Mario Horn, ebenfalls Diakonie de la Tour Treffen, der mit Rang 4 (Snowboard, RTL) und Rang 5 (Snowboard, Super-G) denkbar unglücklich an einer Medaille vorbeischrammte.

Zwölf Medaillen für Österreich

Insgesamt durften die österreichischen Special-Olympics-Athleten über fünfmal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze jubeln Sportdirektor-Stellvertreter Thomas Gruber, Head of Delegation der österreichischen Mannschaft, zog ein sehr positives Resümee nach der anstrengenden Woche im hohen Norden: „Ich bin unglaublich stolz auf alle Sportler und Trainer, es waren wunderbare Tage in Schweden. Man darf nicht vergessen, dass wir direkt von den Nationalen Spielen in Villach weitergereist sind und somit ganze zwei Wochen unterwegs waren. Die Stimmung im Team war bis zum letzten Tag großartig, alle haben perfekt mitgezogen.“ Mit zwölf Medaillen war die Ausbeute natürlich sehr zufriedenstellend, wobei Gruber betont, dass er vor allem auch auf jene Athleten stolz ist, die „leer ausgegangen“ sind.

Bestens vorbereitet für die nächsten Spiele

Auch für den Veranstalter, Special Olympics Schweden, hatte Gruber großes Lob übrig: „Die Spiele waren sehr gut organisiert, alles hat reibungslos funktioniert. Und die Sportstätten sind einfach top – vor allem die Skipisten in Åre, das Langlaufstadion und die Eishallen in Östersund. Insofern ist es schon extrem schade, dass die Weltspiele nächstes Jahr nicht in Schweden stattfinden werden. “ Wo die nächsten World Winter Games über die Bühne gehen werden und vor allem wann (2021 oder 2022), steht noch nicht hundertprozentig fest. Special Olympics International wird dies in den kommenden Tagen bekanntgeben. Der Sportdirektor-Stellvertreter weiß allerdings jetzt schon: „Unsere Athleten sind im Wintersport im internationalen Vergleich sehr stark und wir werden sicherlich bestens vorbereitet sein.“

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