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Wirtschaft - Villach
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Radweg Lücken werden geschlossen

Villach investiert erstmals mehr als eine Million Euro in Rad-Infrastruktur

Villach – Villach arbeitet weiter konsequent am Ziel, Kärntens fahrradfreundlichste Ge- meinde zu werden. Heuer übersteigt die Investitionssumme in die Verbesserung der Infrastruktur erstmals die Ein-Millionen-Euro-Grenze.

 3 Minuten Lesezeit (394 Wörter) | Änderung am 07.02.2020 - 12.54 Uhr

Der Ausbau des Rad- wegenetzes unterstützt nicht nur die erfreulicherweise geänderten Mobilitäts- ansprüche der Villacherinnen und Villacher. Er ist auch eine effiziente Maßnahme, um Autoverkehr zu reduzieren. Und damit unerwünschte Nebeneffekte wie Abgase und Stau“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Die Höhe der Investitions- summe zeige eindrucksvoll, wie ernsthaft die Stadt ihre Fahrrad-Ziele verfolgt.

Radweg-Lücken werden geschlossen

Einige der größeren Bauvorhaben – es handelt sich dabei um Lückenschlüsse im Radwegenetz sowie um Sanierungen – im Überblick:

  • Radweg Drobollach-West: Dabei handelt es sich um den Lücken- schluss des R1B-Radweges bis zur Gemeindegrenze nach Finken- stein und die Weiterführung nach Faak. Kosten: rund 150.000 Euro.
  • Radweg R1B „Faaker-See-Weg“, Ortsbereich Egg: Betroffen ist der Bereich vom derzeitigen Radweg-Ende auf Höhe Billa bis zum Strandbad Egg. Kosten: rund 150.000 Euro. Dabei handelt es sich um ein Drittel der Gesamtkosten dieses überregionalen Radweges, der Rest wird vom Land Kärnten finanziert.
  • Generalsanierung Radweg B100, Rennsteinerbrücke. Kosten: rund 250.000 Euro.
  • Lückenschluss Italiener Straße im Bereich „Kärntner Maschinen- fabrik“ bis zur Kumpfalle. Kosten: rund 135.000 Euro
  • Radweg Hohenheimstraße. Hier geht es um den Lückenschluss zwischen der Richard-Wagner-Straße und der Ossiacher Zeile. Kosten: rund 125.000 Euro

Weitere Radweg-Investitionen werden in der Dr.-Karl-Renner-Straße, Bad- Wörishofen-Straße, Jakob-Ghon-Allee, Ludwig-Walter-Straße sowie bei der Seebachbrücke (B83) stattfinden. Die Gesamtkosten betragen rund 180.000 Euro. 10.000 Euro sind für die Erweiterung von Fahrradabstellanlagen vor- gesehen.

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Die Höhe der Investitions-summe zeige laut Bürgermeister Günther Albel eindrucksvoll, wie ernsthaft die Stadt ihre ambitionierten Fahrrad-Ziele verfolgt.

Die Höhe der Investitions-summe zeige laut Bürgermeister Günther Albel eindrucksvoll, wie ernsthaft die Stadt ihre ambitionierten Fahrrad-Ziele verfolgt. - © Villach/Kofler

1,8 Millionen Euro seit 2018

„Es ist ein ehrgeiziges Programm“, sagt Baureferent Harald Sobe. „Aber wir wissen, dass immer mehr Villacherinnen und Villacher dieses Angebot gerne annehmen. Der nachhaltige Trend hin zum Radfahren ist unverkennbar.“

In den Jahren 2018, 2019 und 2020 investierte und investiert Villach damit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur. Darüber hinaus wurde mit der Freigabe des Hauptplatzes im April 2019 die gesamte Innenstadt für den Radverkehr geöffnet. Ronald Messics, Obmann der „Radlobby Kärnten“ und externer Radbeauftragter der Stadt Villach, sieht in den Investitions-Plänen einen „weiteren Schritt zur Fahrradstadt Villach“. Er sei sich „sicher, dass die Villacherinnen und Villacher die Vorteile des Radfahrens längst kennen und schätzen.“ Jeder investierte Euro sei demnach nützlich und sinnvoll.

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