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René und Alfred Plessin beim Auspacken des riesigen Kartons, der mit rund 100 Grafiken, Lithografien, Zeitungsausschnitten bis hin zu Postkarten aus verschiedenen Jahrhunderten in Villach angekommen ist.
René und Alfred Plessin beim Auspacken des riesigen Kartons, der mit rund 100 Grafiken, Lithografien, Zeitungsausschnitten bis hin zu Postkarten aus verschiedenen Jahrhunderten in Villach angekommen ist. © KK

Wanderausstellung geplant:

Raritäten aus Holland ergänzen Villacher Brillen­museum

Villach – Brillen sind mehr als Sehhilfen – ganz besonders für den Villacher Optikermeister Alfred Plessin. Unter dem Titel „Zeitreise“ hat er bekanntlich ein einzigartiges historisches Brillenmuseum errichtet. Nun hat Plessin seine Sammlung mit mehr als 100 Exponaten, Grafiken, Lithografien, Zeitungsausschnitten bis hin zu Postkarten aus verschiedenen Jahrhunderten, erweitert.

 2 Minuten Lesezeit (266 Wörter)

Was macht ein Mensch, der lange Zeit damit verbracht hat, besondere Raritäten zu sammeln? Er versucht, seine Sammlung in gute Hände weiter zu geben. Diese Hände wurden in Villach bei der Optikerfamilie Plessin gefunden.

Einzigartige Sammlung für einzigartiges Museum

„Uns ist es gelungen, diese einzigartige Sammlung aus Holland nach Kärnten zu holen. Es handelt sich um über 100 Exponate, Grafiken, Lithografien, Zeitungsausschnitte bis hin zu Postkarten aus verschiedenen Jahrhunderten. Die allesamt eines gemeinsam haben: Es geht immer um das Thema Menschen mit Brillen“, erklärt der Villacher Optikermeister Alfred Plessin. Die Sammlung passe daher ausgezeichnet in das österreichweit einzigartige Brillenmuseum bei Optik Plessin in Villach.

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Bei der Sammlung aus Holland geht es immer um das Thema „Menschen mit Brillen“.

Bei der Sammlung aus Holland geht es immer um das Thema „Menschen mit Brillen“. - © KK

Wanderausstellung geplant

Leider biete das Brillenmuseum jedoch zu wenig Platz, um alle Raritäten zu präsentieren, erklärt Renè Plessin. „Darum beabsichtigen wir eine Art Wanderausstellung zu kreieren, um diese Spezialitäten, vielleicht ergänzt mit Stücken aus unserer antiken Brillensammlung, nicht nur für die Nachwelt zu erhalten, sondern auch in unseren Filialen oder bei lokalen Messen zu zeigen“, so der Spitzenoptiker. Das Motto der Wanderausstellung soll „die ältesten und modernsten Brillen unter einem Dach“ lauten.

Viel Arbeit vor der Ausstellung

Vor einer solchen Wanderausstellung müssten jedoch die Exponate gut sortiert, beschriftet und ausstellungsbereit gemacht werden. „Das wird sicher einige Zeit in Anspruch nehmen“, so Alfred Plessin. Bis dahin kann das Villacher Brillenmuseum nach Voranmeldung im Villacher Geschäft in der Freihausgasse besucht werden. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 04242 / 24655 möglich.

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