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Politik - Kärnten
In Villach wurden Hygienespender im Zuge der Aktion
In Villach wurden Hygienespender im Zuge der Aktion "Lächeln statt Hände schütteln" schon seit längerem aufgestellt. © KK

Desinfektionsspender für Amtsgebäude:

Germ: „Villach lebt es vor! In Klagen­furt wurden keine Spender auf­gestellt“

Klagenfurt & Villach – Man sieht sie zurzeit überall: Desinfektionsmittelspender. Umso verwunderlicher ist es daher, dass in den Amtsgebäuden und städtischen Einrichtungen in Klagenfurt keine aufgestellt wurden. So sieht das zumindest Vizebürgermeister Wolfgang Germ: „Das zur Verfügung stellen von Desinfektionsmittel, ist eine Maßnahme, die sofort getroffen werden sollten.“

 1 Minuten Lesezeit (233 Wörter)

Der Freiheitliche fordert aktuell, dass sämtliche Amtsgebäude und städtischen Einrichtungen mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet werden. Dies ist in Klagenfurt zurzeit nämlich nicht der Fall. „Nur die Gesundheitsabteilung, die Berufsfeuerwehr und die Abteilung Entsorgung sind zurzeit mit Hygienespendern ausgestattet“, erklärt Germ im Gespräch mit 5 Minuten Villach. „Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollte Priorität haben.“

Germ: „Hunderte Leute gehen im Rathaus aus und ein“

„Ich würde mir wünschen, dass die Hygienespender überall aufgestellt werden, wo es Parteienverkehr  gibt“, erläutert der Vizebürgermeister. Tagtäglich würden hunderte Leute im Rathaus ein und aus gehen. Das Desinfektionsmittel wäre sowohl für die Bürger, als auch für die  Mitarbeiter im Rathaus ein Schutz. „Villach lebt es vor! Dort wurden die Spender aufgestellt. Auch in Klagenfurt sollte ein Angebot vorhanden sein“, wünscht sich Germ.

„Villach lebt es vor!“

Und tatsächlich: Bereits im Eingang des Villacher Rathauses stehen die Desinfektionsmittelspender. „Bei uns wurde die Aktion ‚Lächeln statt Händeschütteln‘ gestartet“, erläutert Villachs Bürgermeister Günther Albel. Gesundheitsreferent Christian Pober ergänzt: „Aus diesem Grund wurden bei uns am Eingang, in jedem Stockwerk und in jeder Abteilung Hygienespender aufgestellt.“ Bereits gestern appellierte der Bürgermeister an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren: „Geben wir aufeinander acht, gemeinsam werden wir diese Situation bewältigen.“

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