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Politik - Kärnten
Bei dem Treffen am Loibacher Feld gedenken die Teilnehmer jedes Jahr den geflüchteten Soldaten, die aufseiten Deutschlands gekämpft hatten. Die Veranstaltung gilt aber auch als Treffpunkt von Kroaten, denen der faschistische Vasallenstaat Hitler-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg zusagt.
SYMBOLFOTO Bei dem Treffen am Loibacher Feld gedenken die Teilnehmer jedes Jahr den geflüchteten Soldaten, die aufseiten Deutschlands gekämpft hatten. Die Veranstaltung gilt aber auch als Treffpunkt von Kroaten, denen der faschistische Vasallenstaat Hitler-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg zusagt. © pixabay.com

Versammlungsverbot:

Kroatentreffen: Heuer kein rechtsextremer Aufmarsch in Bleiburg?

Bleiburg – Das umstrittene "Kroatentreffen" am Loibacher Feld in Bleiburg sollte dieses Jahr am 16. Mai stattfinden. Aufgrund der Corona-Situation könnte der oft mit der rechtsextremen Szene in Zusammenhang gebrachte Aufmarsch heuer jedoch eventuell nicht stattfinden. Das wäre das erste Mal in 69 Jahren.

 1 Minuten Lesezeit (181 Wörter)

Wie die Tageszeitung Kurier vor kurzem berichtete, könnte das Totengedenken am Loibacher Feld in diesem Jahr ausfallen. Die Veranstaltung wird seit Jahrzehnten in Zusammenhang mit der rechtsextremen Szene gebracht und bildet einen Magneten für Rechtsextreme aus Kroatien, Deutschland und Österreich.

Veranstaltung könnte derzeit nicht stattfinden

Ob sich die Situation rund um den Coronavirus bis zum 16. Mai beruhigt hat, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Aufgrund der herrschenden Ausgangsbeschränkungen und dem Versammlungsverbot könnte die Veranstaltung am Loibacher Feld aber derzeit gar nicht stattfinden, hieß es am Freitag aus der Kärntner Landesregierung. Jährlich nehmen zwischen 6.000 und 35.000 Menschen an der Veranstaltung in Bleiburg teil.

Kirche noch unentschlossen

Wie der Kurier weiter berichtet, sei jedoch nicht nur die Corona-Situation ein möglicher Grund, warum die Veranstaltung nicht stattfinden könnte. Schon 2019 untersagte die Diözese Gurk-Klagenfurt erstmals die offizielle Messfeier durch einen Bischof vor Ort. Damit verlor die Veranstaltung den Status als Kultusveranstaltung. Ob bei der heurigen Veranstaltung ein Bischof vor Ort sein würde, sollte sich bis dahin die Corona-Situation beruhigt haben, ist noch nicht bekannt.

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